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SWA: Welcome to Hell
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Lexy
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SWA: Welcome to Hell

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Wir waren abgeschnitten. Wir kamen vor 15 Standartstunden von unserer ersten Patrouille durch die unbekannten Ebenen der Unterstadt zurück. Wir waren auf der Jagd nach Xenos und Mutanten, die in den alten Hallen und den toxischen Sümpfen der Subleveln der Makropole ihr Unwesen trieben, aber der Geist des Imperators hatte uns verlassen. Auf unserer Patrouille hatten wir zwar keine Zwischenfälle zu vermelden, die alten finsteren Produktionsebenen waren wie ausgestorben. Wir konnten überhaupt keinen Kontakt verzeichnen, sahen noch nicht einmal diese Rattenmenschen, Scavvys wie sie sich selber nannten. Diese Kreaturen waren immer hier, manchmal als ein Huschen in der Sichtperipherie, am Rande der Lichtkegel oder als Silhouette in den Infrarotkegeln, aber diese alten Hallen auf unserer Route waren wie ausgestorben.

Wir merkten sofort, dass etwas nicht stimmte, als unsere Patrouille in die geschätzt tausendjährige Industriehalle des imperialen Außenposten W19 zurückkehre. Wir rochen sofort den Gestank von verbrannten Fleisch, Gummi und Promethium. Wir bewegten uns gefechtsmäßig in Richtung Außenposten und sahen sofort das ganze Ausmaß der Misere.

Der Außenposten war überrannt worden und hatte aufgehört zu existieren. Die Ruinen der Wohnbarracken waren rußgeschwärzt, das schwere Stahltor war herausgerissen, die Barrikaden niedergerissen. Wir zählten schnell zwanzig erschossene oder erschlagene Mitglieder des 78. Strafbataillon der Stahllegion. Ein paar Soldaten starben durch Schussverletzungen, andere wiesen Pfeil- oder Bolzenverletzungen auf aber die meisten Toten hatten schwere Schnittwunden oder man sah einfach nur dumpfe brutale Gewalteinwirkungen an den verstümmelten Körpern. Der Leichnam des Kommissars war an eine Tür genagelt worden und seine Gedärme lagen unter seinen Füssen. Den Kommandanten des Außenpostens fanden wir zwischen weiteren Toten im Bereiches des zerstörten Tores. Der ehemalige Außenposten glich einem Schachthaus. Der starke Blutgeruch überdeckt den ganzen anderen Gestank und man konnte das Hämoglobin in der Luft auf der Zunge schmecken.

Die getöteten Angreifer lagen vor den Barrikaden und besonders vor dem Tor. Es waren schlimm entstellte Mutanten. Diese riesigen leblosen Körper stanken erbärmlich und waren übersät mit eitrigen Ekzemen. Selbst Bruder Veteran Tancred hatte diesen Mutantentypus noch nie zu Gesicht bekommen, sie waren größer als ein Astarteskrieger, breiter als eine Terminatorrüstug, waren mit Muskelbergen ausgestattet, die einen Ogryn als ein kleines Kind erschienen ließen.

Durch unseren geschulten militärischen Verstand, sahen wir den Angriff auf den Außenposten vor unserem geistigen Auge ablaufen. Es schien, dass die Angreifer ohne Rücksicht auf ihre eigene Sicherheit und ohne taktische Finesse auf den Außenposten zugestürmt waren, die Barrikaden überwanden und das Tor aus der schweren Verankerung rissen. Zu diesem Zeitpunkt muss die Verteidigung des Außenpostens komplett zusammengebrochen sein, die Verteidiger flohen vor den eindringenden Mutanten und wurden einfach niedergemacht. Ich vermutete, dass niemand aus dem Außenpostens entkommen konnte.

Bruder Argos und Bruder Siccaro, die beiden Scharfschützen unseres Trupps und Bruder Lazus, unser Spezialist übernahmen die Sicherung der Umgebung, und Novize Davian, unser Anführer Bruder Veteran Tancred und ich durchsuchten den völlig zerstörten Außenposten. Wir fanden fasst nichts von Wert für uns. Es wurde die gesamte technische Ausrüstung des Außenpostens bei dem Überfall zerstört oder verbrannte durch das Feuer, der verbleibende Rest wurde von den Mutanten geplündert. Allerdings fanden wir noch zwischen den Trümmern einen vollständig intakten Servoschädel, der anscheinend von den Plünderern übersehen wurde, oder nicht als wertvoll erkannt worden ist. Zum Schluss veranlasste uns Bruder Veteran Tancred die Toten zu einem Haufen aufzuschichten um die Überreste mit den letzten Resten des gefundenen Promethiums zu verbrennen.
Hier gab es nicht mehr tuen für uns, und Bruder Veteran Tancred ließ uns antreten.

„Wir sind hier an diesem Ort fertig, Brüder! Unsere Mission ist aber noch nicht zu Ende. Wir werden hier nicht warten, bis der Außenposten neu bemannt wird, wir werden hier keinen Wachdienst schieben! Wir sind Jäger, wir werden tiefer in diesem, vom Imperator verlassenen Ort vordringen, und ihn mit dem Licht des Imperators erhellen. Wir werden unseren Auftrag erfüllen, und die verdammten Xenokreaturen und die Mutanten jagen und ihrer gerechten Strafe zuführen. Wir werden sie zur Strecke bringen auch wenn uns die Munition ausgehen sollte, werden wir die Feinde der Menschheit mit unseren bloßen Händen umbringen, so wahr mir der Imperator helfe!

Für den Imperator und den unbekannten Primachen!“
„Für den Imperator und den unbekannten Primachen!“, wiederholten wir voller Inbrunst, fassten unsere Waffen und verließen in Gefechtsformation Epsilon fünf den zerstörten Außenposten und folgten Bruder Veteran Tancred tiefer in die Unterstadt.


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13.05.2017 23:43
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RE: SWA: Welcome to Hell

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Wir drangen tiefer in die Unterstadt ein, durchquerten düstere Kathedralen, alte Müllhalden und vergessene Industrieruinen. Diese Bereiche der Makropole waren so alt, das selbst in den imperialen Archiven der Makropole auf den Dataslates keine verlässigen Daten mehr vorlagen. Wir bewegten uns vorsichtig, waren immer darauf gefasst, dass wir einen feindlichen Kontakt bekamen, oder in einen Hinterhalt liefen. An den Gewölben der Hallen schwebte lautlos unser Servoschädel und überwachte unseren Vormarsch. Wir bewegten uns vorsichtig über eine Trümmerwüste. Es lagen riesige Bruchstücke, hinabgestürzt aus der Hallendecke, auf dem Boden, verbogene Stahl und Adamantiumträger ragen wie abgenagte Knochen in die Höhe. Die Megatonnen schweren Platbetontrümmer aus der Decke hatten die alten Bühnen und Pressen unter sich begraben und zerschmettert. Wir überquerten eine alte Straße zwischen verfallenen Wohnkasernen, die leeren Fenster der imperialen gotischen Fassaden beobachteten uns wie tote Augen. In manchen Bereichen der Hallen leuchteten sogar noch in einem ganz schwachen Licht die alten Lumen, die das Umfeld einen orangenen Schimmer tauchten.

Plötzlich zeigte uns Bruderveteran Tancred an, das wir in Deckung gehen sollten, er machte Handzeichen und bedeute uns somit, dass er etwas entdeckt hatte. Ein halbes Dutzend Feinde, hier unten musste alles als feindlich betrachtet werden, ungefähr fünfzig Meter direkt vor uns. Er wies Bruder Argos und Bruder Siccaro an den Feind zu umgehen, und auf der anderen Seite Stellung zu beziehen, um den Feind von der gegenüberliegenden Seite unter Feuer nehmen zu können. Die beiden Scharfschützen verschwanden lautlos und fingen mit dem Umgehungsmanöver an.

Wir anderen bewegten uns vorsichtig zu unserem Anführer und konnte die Gestalten im Lichtschein eines Feuers erblicken. Es waren verhüllte menschliche Gestalten, sie waren in Lumpen gekleidet, trugen aber alte automatische Projektilwaffen. Wir erkannten nicht, was sie dort taten, es schien, als ob sie im Schutze einer Ruine ihr Lager aufschlugen.

Wir warteten und beobachteten die Lage, der Servoschädel schwebte bewegungslos unterhalb der Kuppel, um seine Position nicht zu verraten. Nach ungefähr einer Stunde waren die beiden Scharfschützen an ihren zugewiesenen Stellungen angekommen, denn es ertönten in unseren Voxgeräten vier kurze Knackgeräusche, das verabredete Signal zum Angriff. Wir stürmten um einen alten stark verrosteten Container, wir, die beide Novizen zuerst dicht gefolgt von unserem Truppführer Tancred und als letzter folgte Bruder Lazus mit seinem schweren Bolter. Er ging sofort in Stellung um uns mit seinen schweren Salven zu unterstützen. Ich lief leicht gebückt, und versuchte keine Geräusche dabei zu verursachen. Wir bewegten uns so schnell über einen leeren Hinterhof, um danach wieder in Deckung zu gelangen. Ich lief an zweiter Position kurz hinter Novize Davian, als ich plötzlich links von mir eine Bewegung wahrnahm. Ich schwenkte herum und sah eine dürre vermummte Gestalt, die gerade aufgesprungen war und ihr Gewehr hochriss. Ich hatte meine Kampfschrotflinte Typ Mark Aurelia VIe mit Vollmantelgeschossen geladen, drückte den Schaft fest gegen meine Schulter und schoss. Am Kopf getroffen, ich sah die Blutspritzer der Gestalt an der grauen Plastbetonwand, bevor sie einfach zu Boden kippte. Hinter mir hörte ich Bolterschüsse und die zweite Schrotflinte auch schießen.

Plötzlich brach die Hölle um uns herum los. In der selben Sekunde unterbrach Bruder Siccaro die Funkdisziplin, ich hörte seine verzerrte Stimme über die Kehlkopfvoxabnehmer.

„Feindlicher schwerer Bolter in Level Eins, direkt von Euch, habe nur beschränkte Sicht, versuche Feind auszuschalten. Erkenne korrumpierte Servorüstung u…“, mehr konnte ich nicht mehr verstehen, weil in diesem Moment der schwere Bolter anfing zu feuern, um Novize Davian spritzte Dreck und Plastbetonsplitter durch die Gegend. Ich sah wie ein Geschoss seinen Oberschenkel durchschlug. Zu seinem Glück hatte er nur eine leichte Drillichhose an, dass das Geschoss nicht in seinem Bein explodierte, sondern erst als es in den Boden einschlug. Ich konnte das Kordit und verbranntes Fleisch riechen. Die Salve des schweren Bolters ließ den Container explodieren. Ich rannte so schnell ich konnte weiter, hörte die Schritte von Bruder Veteran Tancred hinter mir, auch er konnte der Salve entkommen.

Neben mit schlug ein Boltergeschoss ein und explodierte in der Plastbetonwand. Ein Betonsplitter traf mich an der Wange und schnitt tief in mein Fleisch. Ich drehte mich zu meinem neuen Gegner um, und hörte gleichzeitig die Stimme Argos über Funk:
„Zwei korrumpierte Servorüstungen in der ersten Etage in Deckung, habe kein Schussfeld, muss Position wechseln. Sehe Kultisten auf Angriffsvektor zu Position 2.“
„Ziel erkannt, schieße direkt, verdammt, Waffe blockiert… Position 2 ist raus, gehen in den Nahkampf!“
Mein Hauptherz blieb für eine Sekunde stehen, ich sah das erst Mal in meinem kurzen Leben einen Ketzermarine. Die Servorüstung war durch den Einfluss der dunklen Götter verzerrt, ich kannte die Geschichten durch unseren Beichtvater Kaplan Hektor, und bei der Indoktrinierung wurden wir auf die Begegnungen mit unseren Erzfeinden vorbereite, aber Ansicht in Ansicht einem leibhaftigen Ketzer gegenüber zu stehen ist im ersten Moment einfach anders. Die Servorüstung des Ketzers war komplett schwarz eingefärbt worden, durchzogen wurde das Schwarz durch ein paar rosane Akzenten, und die Schulterpanzer leuchteten in einem hellen rosa. Die adamantenen Panzerplatten waren mit perfekten Gravuren und Mustern übersät. Es schien, dass der Ketzer weibliche Brüste auf die Panzerplatten seines Torsos in das Metall treiben ließ. In der rechten Hand trug er eine Boltpistole, in der linken Hand führte er eine lange gezackte Klinge. Er bewegte sich langsam und erhaben über den freien Platz des Hinterhofes.

„Stirb Ketzer!“, rief Bruder Veteran Tancred, zog sein Kampfmesser und stürmte auf den korrumpierten Marine zu. Ich tat es ihm gleich, zog mein langes Messer und folgte meine Truppführer auf dem Fuße.
„Komm Bruder, ich werde Dir die Welt aus Lust und Schmerz zeigen. Du wirst um mehr betteln, wenn ich mit Dir fertig bin!, zischte der Chaoskrieger in einer zuckersüßen Stimme.

Ich stürmte auf meine Gegner zu, täuschte einen Stich auf den Unterkörper an, dreht mich blitzschnell und wollte dem Chaoskrieger in die Brust stechen, aber meine Klinge rutsche an den adamantenen Panzerplatten des Torsos ab, und hinterließen nur ein Kratzer in der schwarzen Farbe. Der Krieger lachte nur laut, und schlug mir seiner gepanzerten Faust im Gesicht, ich hatte sofort einen Cut über dem linken Auge, das mir Blut in das Auge lief. Bruder Veteran Tancred stach nach dem Krieger, aber der Dolch konnte die Panzerung auch nicht durchdringen. Er zog seinen Dolch zurück und versuchte einen weiteren Stich unterzubringen den der feindliche Krieger ohne Probleme parierte. Ich sprang wieder nach vorne, aber der Krieger war schneller als ich. Er richtete die Pistolenhand auf mich und drückte in dem Moment ab, als der Lauf meine Brustpanzer berührte, damit hatte ich nicht gerechnet. Das Geschoss explodierte auf meinem Brustpanzer und schleuderte mich nach hinten. Ich schlug hart auf dem Rücke auf, meine Rippen schmerzten. Mir wurde kurz schwarz vor Augen. Ich war mir sicher, dass einige Rippen gebrochen waren. Ich merkte sofort, wie Schmerzmittel und aufputschende Hormone in meinen Körper gepumpt wurden. Mein Anführer kämpfte noch gegen den Chaoskrieger, ich versuchte aufzustehen, in diesem Moment wurde Bruder Veteran Tancred mit einem Schwertstreich am Oberschenkel verletzt. Als nächstes trat der Chaoskrieger gegen das andere Bein meines Anführers und schickte ihn damit zu Boden. Er stand über unseren Truppführer. Ich versuchte aufzustehen. Der nächste Tritt ging gegen den Brustkorb, nahm meinem Anführer die Luft, hob ihn mehrere Zentimeter in die Luft und ein zweiter Tritt gegen den Kopf ließ den Anführer der Scouts bewusstlos werden. Danach drehte sich der Chaoskrieger zu mir um, trat mir gegen die Brust und schickte mich wieder zu Boden.

„Bleib liegen, Kind, wenn ich mit Dir fertig bin, wirst Du mich Herr und Meister nennen! Aber jetzt werde ich mir noch Euren Schützen hohlen!“, mit diesem Worten stieg er über mich hinweg.
Meine Brust schmerzt, aber langsam merkte ich wie die Schmerzmittel wirkten und meine Rippen heilten. Der Schnitt über meinem Auge war auch schon vernarbt. Unter Schmerzen bewegt ich mich zu Bruder Veteran Tancred und versuchte ihn tiefer in die Ruinen zu ziehen. Ich hörte über das Vox, dass sich Bruder Argos und Bruder Siccaro absetzten, und sie an der Markierung Omega-sechs nach ihrem Eintreffen genau vier Stunden warten wurden.
In einer geschützten Stellung, als ich sicher war, dass ich nicht verfolgt wurde, untersuchte ich die Verletzungen meines Truppführers. Die Beinverletzung war tief, aber die Wunde war durch das geronnene Blut schon verschlossen und begann zu heilen. Die linke Gesichtshälfte hatte durch den Bluterguss eine fast schwarze Farbe angenommen. Als Bruder Tancred seine Augen öffnete, hatte sein Augapfel eine dunkelrote Verfärbung angenommen, mehrere Adern schienen im Auge durch den Tritt geplatzt zu sein.

Nachdem wir sicher waren nicht weiter verfolgt zu werden, und Bruder Veteran Tancred einigermaßen laufen konnte, bewegten wir uns langsam zu der angegebenen Markierung.
Dort eingetroffen, merkten wir sofort, dass Bruder Lazus fehlte. Novize Davian berichtete, das Bruder Lazus von den Ketzern mitgenommen wurde, und er war sich hundert prozentig sicher, dass der Verschleppte sich noch bewegt hatte und somit noch am Leben war.

Bruder Argos hatte sogar in dieser Katastrophe noch eine gute Nachricht, aber dem Weg zu diesem Punkte, entdeckten die beiden Scouts einen alten Kampfplatz zwischen Orks und unseren entfernten Brüdern den Blood Angels. Bei einer schnellen Durchsuchung der geheiligten Überesten unserer verstorbenen Waffenbrüder waren noch funktionstüchtige Ausrüstung und Munition für unsere Waffen zu finden. Gerade jetzt war dieser Fund für unsere Mission sehr wichtig.
Wir waren zwar angeschlagen, aber noch nicht Tod. Der Imperator, in seiner alles umfassenden Gnade, hatte uns ein Zeichen geben. Wir müssen unseren Auftrag weiterführen, und unseren Bruder aus dem Fänger der Ketzer befreien, bevor dieser Abschaum das Herz unseres Bruders vergiften konnte.


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Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.05.2017 20:37 von Lexy.

13.05.2017 23:44
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RE: SWA: Welcome to Hell

Cooler Bericht und das Datapad sieht voll funky aus mit den Fotos vom Mittwoch.


15.05.2017 9:59
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RE: SWA: Welcome to Hell



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Der alte Kampfplatz zwischen den Orks und den Blood Angels war ein wirklicher Glücksfall für uns. Wir rüsteten uns neu aus, nahmen die gesamte Munition, die wir finden konnten, an uns. Wir schworen alle bei unserem unbekannten Primachen, dass wir nach der Befreiungsmission zurückkommen würden, um unseren entfernten Brüdern ein ordentliches Begräbnis zukommen zu lassen. Bruder Veteran Tancred drängte uns zur Eile, wir durften Lazus nicht länger als unbedingt nötig in den Fängen der Ketzer lassen, denn wir wussten alle, wie gefährlich die verderbten Mächte waren, und sie mussten mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden.
Unser Servoschädel untersuchte die kathedralischen Hallen, wir hoffen, dass er schnell ein Lebenszeichen unseres verschleppten Mitglieds finden würde. Wir bewegten und vorsichtig zu dem Punkt, an dem wir eine erschreckende Niederlage einstecken mussten und an dem wir unseren Bruder verloren hatten.

Die beiden Scharfschützen deckten unseren Vormarsch und wir bewegten und so schnell es ging von Deckung zu Deckung, erst dann folgten uns die beiden Scharfschützen. Der Servoschädel schwebte lautlos unter den riesigen Kreuzgewölben und überwachte die alten Industriekomplexe mit seinen Bewegungs- und seinen optischen Sensoren. Wir näherten uns langsam der Umgebung unseres ersten Scharmützels, und tatsächlich, der Servoschädel entdeckte den Herzschlag eines Doppelherzen. Auf einem baufälligen Balkon entdeckte der Schädel zusätzlich eine Erhöhung der Umgebungstemperatur um 16,8 Kelvin. Nachdem unsere Truppführer das sensorische Spektrum des Servoschädels geändert hatte, konnten wir ganz schwach auf dem Dataslate eine getarnte Servorüstung eines Ketzers erkennen. Die Aktivität der Servorüstung war auf ein Minimum heruntergefahren worden, damit der eingebaute Fusionsreaktor nur eine geringe Abwärme produzierte. Wenn die Umgebungstemperatur wärmer gewesen wäre, oder wir uns näher am heißen Kern der Makropole befunden hätten, waren die Kühlauslässe der feindlichen Servorüstung kaum aufgefallen.
Leider konnten wir kein Bild aus dem georteten Doppelherzschlages bekommen. Die Wände der Ruine waren noch soweit intakt, dass Bruder Veteran Tancred es nicht wagen wollte, den Servoschädel in die Ruine zu schicken, die Gefahr einer Entdeckung war einfach zu groß.

Unser Anführer begutachte die Umgebung und drehte die Karte auf seinem Dataslate. Leider war es uns nicht vergönnt eine dreidimensionale Abbildung von diesem Sektor zu erstellen. Dazu hätten wir weitere Servoschädel besitzen müssen, oder unser Schädel hatte sich durch die alten Straßen bewegen müssen, um das gesamte Gebiet mit seinen Laserabtastern zu scannen.
Die beiden Scharfschützen würden sich vorsichtig in eine höhere Ebene bewegen und von dort die Wache ausschalten und uns, wenn nötig Feuerunterstützung geben. Bruder Veteran Tancred schüttelte den Kopf, wie sicher musste sich unser Feind fühlen, nur eine einzelne Wache aufzustellen. Das grenzte in seinen Augen schon an völlig Dekadenz aber wenn sich eine einfache Gefechtslage vor einem auftat, sollte man sie auch nutzen, und seinem Vater dafür später danken.
Wir, die beiden Novizen folgten unserem Truppführer und würden unserem gefangenen Bruder befreien. Ich hörte wieder das vertraute Knacken in meinem Voxempfänger. Und wir bewegten uns schnell durch die Ruinen vor uns, darauf bedacht, so wenig Geräusche wie möglich zu verursachen.

„Position Eins, Feind am Boden, Wirkungstreffer unbestätigt!“, hörte ich auch dem Voxempfänger. „Schlage Angriffsvektor Sigma- Eins vor!“
Bruder Veteran Tancred ging in die Knie, und schaute auf sein Dataslate. Bruder Argos übermittelte und eine alternative Angriffsroute. In einer Servorüstung konnte das gesamte Gefechtsfeld mit Angriffsvektoren und Feindpositionen direkt auf dem Helmdisplay abgerufen werden, wir Scouts mussten uns in den meisten Fällen auf unsere eigenen Sinne verlassen und mit einem Dataslate arbeiten.

„Position Zwei, neuer Kontakt, 305 Gon… ein Ziel ausgeschaltet…“
„Bewegung auf Balkon … ausgeschaltet…“
Wir bewegten uns langsam und geduckt in Kampfhaltung durch das verfallene Gebäude. Wir mussten nur noch die Straße überqueren, und wären dann am Ziel gewesen.
„Position Eins, Kontakt, 5 Gon erkenne schwere Waffe, Kultist, kein Schussfeld…“
Ich drehte mich nach rechts, meine Schrotflinte im Anschlag und sah eine in Lumpen gekleidete Gestalt um die Ecke eines zerfallenen Gebäudes kommen. Ich hörte Schüsse einer automatischen Waffe sah den Mündungsblitz vor mir. Ich konnte das Pfeifen der Projektile um mich herum hören. Hinter mir hörte ich den Bolter bellen, wieder pfiffen Schüsse an mir vorbei, auch ich schoss auf die Gestalt vor mir. Der Gegner wurde von mehreren Schüssen getroffen und ging sofort zu Boden.
„Position Zwei, Ziel ausgeschaltet, schwerer Bolter am Boden!“ erwachte das Vox wieder zum Leben.
„Position Eins, es scheint das sich der Feind zurückfallen lässt! Kontakt ist abgerissen!“
Unser Truppführer schaute für die Datenübertragung des Servoschädels auf seinem Dataslate.
„Vermutung bestätigt, der Feind lässt sich zurückfallen. Gehen rein, sichern das Objekt!“

Wir machten uns bereit das Gebäude zu stürmen, um unseren Bruder zu befreien. Bruder Veteran Tancred und Novize Davian hielten die Gebäude im Augen während ich über die Straße sprintete und seitlich an einem dunklen Fenster in Stellung ging. Als nächstes überquerte unser Truppführer die Straße gefolgt vom zweiten Novizen Davian. Zu dritt durchsuchten wie das Gebäude. In einem hintern kargen Raum hing unserer Bruder an einem großen X. Er war seiner Scoutrüstung beraubt, die achtlos weggeworfen in einer Ecke lag. Sein Körper wies einige Folterspuren auf, sein Gesicht war geschwollen, sein Unterkiefer war gebrochen, aber sein Körper hatte schon damit begonnen, seine Verletzungen zu heilen. Bruder Veteran Tancred trat vorsichtig an ihm heran, und legte vorsichtig eine Hand auf die Schulter von Bruder Lazus, der sofort die Augen aufschlug und wild um sich schaute. Als er unsere Gesichter erkannte entspannten sich seine Gesichtszüge. Unser Anführer trat, bevor er unseren Bruder befreite, sehr nahe an ihn heran, beugte sich an sein Ohr und sprach sehr leise zu ihm, dass selbst wir das gesprochenen Worte nicht verstehen konnte.
Bruder Lazus riss seinen Kopf soweit es ihm möglich war zurück. Seine Augen weiteten sich, und er starrte uns an.

„Nein Bruder ich blieb standhaft. Die verderbten Mächte hatten keinen Einfluss auf mich, glaubt mir, ihr habt mein Wort beim unbekannten Primachen!“
„Bruder, Dein Wort reicht mir, vorerst, aber prüfe Dich jeden Tag selbst und ich werde veranlassen, dass Du durch unseren Meister der Reinheit geprüft wirst, wenn wir zu unserem Orden zurückkehren. Sollte ich aber feststellen, dass Dich die verderbten Mächte korrumpiert haben werde ich Dir ohne zu zögern ein Boltergeschoss in Deinen Kopf jagen!“, nach diesem Worten schnitt Bruder Veteran Tancred seinen Bruder los.
„Bruder, reinige Deinen Körper und Deinen Geist, übe Dich in Meditation! Lasst Bruder Lazus allein, wenn er fertig ist, brennt alles nieder, lasst keinen Stein auf dem anderen!“, mit diesen Worten verließ unser Anführer den Raum.

Wir folgen ihm, und ließen Bruder Lazus alleine.
Wir warteten in versteckter Deckung, ob der Feind zurückkommen würde, aber es blieb alles ruhig, bis unsere Bruder vollständig gerüstet das Gebäude verließ.
Wir präparierten das Gebäude mit Brand- und Sprenggranaten um die Spuren der Chaos Marines zu vernichten.


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Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.05.2017 8:37 von Lexy.

15.05.2017 22:15
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RE: SWA: Welcome to Hell



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Log: 098/JKO//032.956-Omega
Sublevel: Unbekannt
Sektor: Toxische Schlammwüste


Wir hatten eine neue Stellung bezogen, um uns neu zu gruppieren. Die letzten Stunden endeten in einer totalen Katastrophe. Das Licht unseres Imperators erhellte diesen finstern Ort nicht mehr. Aber später mehr dazu.
Unser Truppführer hatte uns tiefer in die Unterstadt geführt. Die Umgebungstemperatur stieg merklich mit jedem Meter an, den wir uns vorwärtsbewegten. Wir merkten, wie den Boden abfiel, und nach einer kurzen Strecke standen wir am Rand einer Schlammwüste. Der Schlamm hatte eine teerige Konsistenz und eine orangerote Färbung. Es stank bestialisch nach chemischen Abfällen und unser neuroglottisisches Organ erkannte sofort eine Vielzahl, für Menschen, tödliche Chemikalien in der Luft, aber für unsere verbesserte Physiologie waren diese Werte für einige Zeit unbedenklich.

Wir drangen vorsichtig tiefer in diese unwirkliche Halle ein, wir mussten aufpassen nicht auszurutschen, weil der Untergrund durch den toxischen Schlamm extrem rutschig war. Hier reichte uns der glitschige Morast gerade erst zu unseren Knöcheln. Aber es reichte, dass man die unzähligen Vertiefungen und Löcher im Boden nicht mehr erkennen konnte. Kleine Trümmer waren durch den rötlichen Schlamm verdeckt, was unseren Vormarsch extrem schwierig machte. Dieser Schlamm war einfach überall, die alten stählernen Bühnen und die verfallenen Gebäude und die verrosteten Container drohten unter den Schlammmassen zusammen zu brechen.

Selbst hier, in den Tiefen des Loches schien noch das Licht des Imperators auf uns zu leuchten. Wir schlichen durch die riesige Halle, als wir einen Kontakt vor uns entdeckten, aber zu unsere aller Überraschung kam uns ein Veteran unseres Ordens entgegen. Bruder Armun, ein Held vieler Kämpfe, wir, die beiden Novizen erstarrten in aller Ehrfurcht. Er trug seinen Hammer über der Schulter seiner Terminatorrüstung, das Sturmschild hielt er lässig an seiner linken Seite.

„Bruder Armun, es tut gut hier unten gerade Dich hier zu treffen!“
„Bruder Tancred! Ich grüße Dich!“, beide Veteranen gaben sich die Hand. Auch Bruder Lazus, Argos und Bruder Siccaro wurden begrüßt. Selbst wir Novizen wurden namentlich von den Veteranen vieler Schlachten begrüßt.
„Und Bruder, wie machen sich die beiden Novizen?“, dabei musterte uns Bruder Veteran Armun von oben bis unten. Wir erfuhren das Bruder Veteran Armun durch die Unterstadt streifte, um sein Gelübde gegenüber seinem Bruder Captain Araqiel, zu erfüllen. Er war auf der Jagd auf einen Waargboss der Orks, der aus der Promethiumweite und der Unterstadt Überfälle auf die Außenposten und Versorgungskonvois des Imperiums durchführte.

Beide Veteranen gingen ein paar Schritte zur Seite, und unterhielten sich leise. Wir sicherten die Umgebung. Nach kurzer Zeit kamen beide zurück, und verkündeten uns, dass uns Veteran Armun eine Zeit lang begleiten würde. Seine Suche hat ihn in diese unwirkliche toxische Schlammwüste geführt, und er wusste auch nicht was uns hier unten in diesem unbekannten Sektor erwartete, vielleicht hatten die Orks hier ihren Unterschlupf.
Wir brachen auf und drangen tiefer in einen zerfallenen uralten Schwerindustriekomplex ein. Bruder Armun übernahm die Spitze. Die eingebaute Sensorik seiner Terminatorrüstung konnte das gesamte Gebiet scannten, und uns vor einigen bösen Überraschungen bewahren.

Plötzlich hatten wir diverse unbekannte Kontakt vor uns. Der Servoschädel überspielte die Daten an Bruder Veteran Armun, er sah vier Ziele ungefähr hundert Meter voraus. Er gab uns Handzeichen womit wir sofort wussten was uns bevorstand. Bruder Lazus suchte sich sofort eine Feuerstellung, um unser Vordringen mit dem schweren Bolter zu unterstützen. Beide Scharfschützen bewegten sich an eine alte Plastbetonmauer. An diesem Ort hatten sie das größtmögliche Sichtfeld, ohne sich einen Weg in höher liegende Etagen suchen zu müssen.

Novize Davian sicherte Bruder Lazus und ich folgen den beiden Veteranen. Als wir um einen alten Container bogen, sahen wir zum ersten Mal die feindlichen Ziele. Es waren riesige Gestalten, in Lumpen und Fellen bekleidet. Sie waren mit riesigen unhandlichen Klingenwaffen bewaffnet und bewegten sich schnell auf uns zu. Ihre Körper hatten die Breite einer Terminatorrüstung und ich wurde musste unweigerlich an die getöteten Mutanten vor dem Außenposten W19 denken. Im selben Moment hörten ich das Bellen des schweren Bolters, ich sah wie ein Mutant getroffen wurde, seine rechte Schulter rückte nach hinten, und der Schlamm um ihn herum aufspritze. Das Geschoss hatte leider keinen Knochen getroffen und drang aus, ohne zu explodieren. Die Verwundung verlangsamte die Kreatur auch nur für den Bruchteil einer Sekunde. Der Mutant und lief einfach weiter. Zwei der Kreaturen bewegten sich langsamer auf uns zu, sie schienen Angst, oder eher Respekt vor dem Terminator zu haben. Sie kamen nicht näher auf uns zu, und schienen einen Weg zu suchen, um den Terminator zu umgehen. Durch meine Sensorbrille konnte ich zum ersten Mal die entstellten Gesichter dieser Mutanten sehen. Die Gesichter waren verzerrt, ihre Augen, lagen nicht auf einer Höhe, die Nase war ein dunkles Loch, vielleicht durch den Schlamm weggeätzt. Auch ihre Körper waren entstellt, die Arme unterschiedlich lang, eine Kreatur besaß einen Buckel, oder die Schulter war mit dem Hals verwachsen. Aber es schien, dass sie eine gewisse Art von Intelligenz besaßen. Ihre Gehirne schienen nicht so degeneriert wie ihre Körper zu sein. Trotz der verwachsenen Körper waren die Kreaturen schnell, die rannten durch den glitschigen, giftigen Schlamm ohne auch nur einmal auszurutschen. Wir bewegten uns im Schutz des schweren Bolters und der Scharfschützen nach vorne. Die Mutanten machten aber keine Anstalten anzugreifen. Sie schienen auf der Suche nach etwas zu sein. Ich sah ein Mutant nach vorne stürmte, sich ein schlammüberdecktes Fass greifen, danach drehte er sofort um und trat den Rückzug an.

Plötzlich ertönte ein Pfiff, und die Mutanten zogen sich genauso schnell zurück wie sie gekommen waren. Wir schauten uns alle überrascht an. Wir hatten gerade einmal ein Handvoll Schüsse abgegeben.

Wir fingen auch an die Gegend zu durchsuchen, weil es uns interessierte was diese Mutanten hier gesucht hatten. Nach kurzer Zeit fanden wir auch zwei alte Fässer. Nachdem wir die Fässer vorsichtig öffneten, entdeckten wir, dass die Fässer mit reinsten Promethium gefüllt waren. Die Mutanten waren auf der Suche nach Promethium! Das war neu für uns. Was wollte dieser Abschaum mit dem Promethium? Fragen über Fragen, auf die Bruder Veteran Tancred unbedingt eine Antwort finden wollte.
Wir mussten den Unterschlupf dieses Abschaums finden, um diese Mutanten vom Angesicht dieses Planten zu tilgen. Leider hatte dieser chemische Abfall alle verwertbare Spuren und Pheromone unserer Gegner in der Umgebung vernichtet. Wir konnten ihrer Spur nicht so einfach verfolgen. Uns blieb nichts anders übrig, als uns aufzuteilen und diesen Sektor weiter abzusuchen, damit nahm das Unheil seinen Lauf.


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20.05.2017 0:01
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RE: SWA: Welcome to Hell

Sehr sehr geil.
Zwei Ogryn Daumen hoch.


22.05.2017 10:24
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RE: SWA: Welcome to Hell

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Sektor: Unbekannt


Bruder Veteran Tancred teilte unseren Trupp auf, damit wir unseren Suchradius maximieren konnten.
Bruder Lazus, Bruder Argos und ich folgten unserem Truppführer, die restlichen Mitglieder unseres Trupps wurden durch Bruder Veteran Armun geführt. Unser Truppführer führte uns vorsichtig in die Richtung, in die die Mutanten verschwunden waren. Nach ungefähr einer Stunde Fußmarsch ließen wir die Schlammwüste hinter uns und hatten wieder festen Boden unter den Füßen. Wir standen in einer unwirklichen Kathedrale. Die Kuppel wurde durch gigantische Pfeiler gehalten. Zwischen den Stützen beleuchteten schwache gelbliche Lumen die Umgebung. Die Temperatur war auf unserem Weg aus 336,35 Calvin angestiegen. Die Luft war heiß und es roch nach uralten Schmiermitteln und tödlichen Chemikalien. Die Halle war mit Trümmern übersäht, alte baufällige Ruinen und uralter Industrieschrott säumten unseren Weg.

Plötzlich hörten wir unseren Anführer leise fluchen. Das Übertragungssignal des Servoschädels war ausgefallen, Bruder Veteran Tancred konnte den Schädel noch steuern aber das Videosignal wurde nicht mehr übertragen. Das machte unseren Auftrag nicht wirklich einfacher. Wir durften uns aber dadurch nicht aufhalten lassen. Unsere Anführer ließ den Servoschädel vorsichtig landen und suchte schnell nach der Ursache.
„Gepriesen sei der Omnissiah! Ich kenne die Litanei für die unbrauchbare Sensorübertragung. Allerdings dauert das Gebet und die Ausführung dieser Litanei mindestens vier Stunden. Zeit, die wir jetzt nicht haben! Novize Thraker, sichere unseren Servoschädel und achte gut auf ihn.“

Ohne Sensorensignal auf unseren Dataslates bewegten wir uns noch vorsichtiger zwischen den Ruinen entlang. Nach ein paar Schritten fiel das Gelände wieder ab, und wir mussten wieder durch den rötlichen toxischen Morast waten.
Der Scharfschütze bewegte sich in eine höhere Ebene, um die Umgebung zu überprüfen, und wir blieben in Deckung.
„Position Eins, erkenne vier Kontakte. Es sind die Mutanten. Bewaffnung, schwere Hiebwaffen und schwere automatische Waffen. Schlage taktischen Rückzug und Kons...“, in diesem Moment hörten wir das Bellen einer schweren Waffe. Wir hörten, wie die Schüsse über uns in die Mauerwerkswand einschlugen, und die Wand förmlich explodierte. Trümmer regneten auf uns herab. Dann war es wieder still.

Wir hörten ein Klappern, es hörte sich an, als ob eine Waffe heruntergefallen wäre.
„Position Eins, melden…“; aber wir wussten, bevor wir ein Stöhne in unserem Vox hörten, dass unser Bruder getroffen wurde.
Wir zogen uns zurück, wussten, wann ein Kampf vor uns stand, den wir nicht gewinnen konnten. Bruder Veteran Tancred, drehte sich zu mir.

„Novize Thraker, Bruder Lazus und ich werden die Stellung halten und so gut wie möglich beobachten, lass den Servoschädel hier, suche Bruder Armun und bringe ihn unverzüglich hierher!“, wir mussten uns beeilen und zuschlagen bevor die Mutanten weiterzogen.

Ich versuchte so schnell wie möglich die Reste unseres Trupps zu finden. Ich versuchte es über die Klopfzeichen des Vox. Ich ging den direkten Weg zurück, den wir auf unserer Patrouille genommen hatten, bewegte mich vorsichtig, versuchte mit dem Hintergrund zu verschmelzen, so wie es mir der Meister der Rekruten beigebracht hatte.

Nach ungefähr zwei Standartstunden hatte ich endlich Kontakt.
Ich teilte Bruder Veteran Armun kurz die Situation über das Vox mit, und es dauerte noch ungefähr eine halbe Stunde bis der Veteran und die Reste unseres Trupps zu meiner Position aufgeschlossen hatte.

„Ah, Novize Thraker! Gepriesen sei der unbekannte Primarch, dass Bruder Tancred das Lager gefunden hat. Leider sind die Umstände, wie du erörtert hast, nicht die Besten!“
Erst jetzt erkannte ich im Hintergrund einen weiteren Scout, der mir vor ein paar Sekunden noch nicht aufgefallen war.
„Darf ich vorstellen, das ist Bruder Orlor, ein ehrenwertes Mitglied der 10. Kompanie des Ordens der Blood Angels.“, ich erkannte das der Scout der Blood Angels einen Raketenwerfer trug.
„Wir haben Bruder Orlor in einer Nachbarhalle gefunden. Er ist der letzte Überlebende seines Scouttrupps, er hat schwerverletzt überlebt, als sein Trupp vor 10 Tagen von Ketzermarines angegriffen wurde, die die verderbten Mächte des Verfalls anbeteten. Die Blood Angels waren auf der Suche nach einem schon sehr lange vermissten Scouttrupp ihres Ordens. Aber wir können nachher über unsere Taten im Namen des Imperators sprechen! Jetzt ruft der Kampf meine Brüder! Novize Thraker zeigt uns den Weg!“

Ich übernahm die Vorhut, überrascht, dass sich ein Veteran der 1. Kompanie von mir führen ließ. Wir bewegten uns jetzt schneller, Heimlichkeit mit einer Terminatorrüstung war schier unmöglich.
Den Rückweg schafften wir in der Hälfte der Zeit. Wir trafen Bruder Veteran Tancred an der verabredeten Stellung. Während meines Fortseins hatte unser Anführer die Litaneien für die Vidsensoren durchgeführt, dass eine Sensorübertragung auf die Dataslates wieder möglich war.

Mittlerweile hatte sich die Mission gravierend geändert, die Mutanten hatten unseren verletzten Bruder gefunden und ihn in ihr Lager verschleppt. Aus einer Vernichtungsmission war eine Rettungsmission geworden.

Die beiden Veteranen besprachen die taktischen Parameter für den bevorstehenden Angriff, es wurden das Für und Wider eines frontalen Angriffs oder eines heimtückischen Angriffs diskutiert, wobei sich Bruder Veteran Armun, nach Auswertung der Bilder des Servoschädels, mit einem schnellen und brutalen frontalen Sturmangriff im Stil der ersten Kompanie durchsetzte.



Wir gingen in Stellung, unsere schweren Waffen und unser Scharfschütze versuchten die Gasse vor der Ruine eine Feuerschneise zu legen, um die restlichen Mutanten von dem Lager fern zu halten, damit die beiden Veteranen mit uns Novizen das Lager stürmen konnten.
Wir stapften durch den toxischen Morast und bewegten uns in unsere Angriffsposition. Der schwere Bolter fing an feuern. Ich hörte eine Explosion einer Rakete. Das war das Zeichen, wir stürmten los, bewegten uns schnell auf das Lager der Mutanten zu. Wahrscheinlich wussten alle Bewohner in der Unterstadt, das wir gerade dieses Mutantenlager angriffen.
Bruder Veteran Tancred, rutschte im Schlamm aus, und schlitterte Richtung Lagertor. Schüsse von unserer linken Flanke, ich konnte spüren wie die Salve knapp über mir vorbeiging. Bruder Veteran Armun griff nach unserem Anführer und zog ihn wieder auf die Beine, um mit einer fließenden Bewegung seinen Energiehammer gegen das Tor zu schlagen. Durch den Energieimpuls flog das Tor aus seinen rostigen Angeln. Wir sahen einen weitere Mutantenwache hinter dem Tor stehen. Der riesige Mutant wich reflexartig den Überresten des Tors aus, was seiner riesigen plumpen Gestalt lügen strafte.

„Für den Imperator und den unbekannten Primachen!“, riefen wir und stürmten in das Lager, mein Truppführer an der Spitze, ich folgte ihm auf dem Fuße, und Bruder Veteran Armun knapp hinter uns. Nur Sekundenbruchteile später hörte ich einen Knall hinter mir, und wurde von den Beinen gerissen, Ich wirbelte durch die Luft, sah Rüstungsteile in Rot unter mir, schlug auf meinem Rücken auf, schlitterte durch den Schlamm und riss meinen Truppführer auf den Boden. Plötzlich war mir klar, dass Bruder Veteran Armun in dem glitschigen Schlamm ausgerutscht war, und uns beide dadurch zu Boden gerissen hatte.



Meine Augen brannten durch den Schlamm, ich sah nach oben, über mir stand ein teuflisch grinsender völlig entstellter Mutant mit einer grob geschliffenen Metallklinge. Vor ihm lagen in einem Knäul aus Körpern wir drei, und das schlachten begann. Schmerzen schossen durch meinen Körper bevor mir schwarz vor Augen wurde. (Anmerkung des Schreibers: Bei Angriff im toxischen Schlamm wurden für alle drei Marines eine 1 geworfen. Missionsende!)

Ich hörte Geräusche, bewegte vorsichtig mein Finger und meine Zehen. Ich lag auf dem Rücken, mein Brustkorb schmerzte, Kopfschmerzen hämmerten unter meiner Schädeldecke.
Plötzlich hörte ich die Stimme meines Bruder Veteran Tancred. Ich schlug die Augen auf, sah meine Umgebung etwas verschwommen.

„Was ist passiert?“, ich merkte das die Haut auf meinem Gesicht sehr spannte. Ich berührte mein Gesicht und spürte eine Schorfkruste, ich spürte eine tiefe Narbe quer über mein Gesicht verlaufen.

„Heute ist ein schwerer Tag für unseren Orden! Zwei Veteranen, Helden vieler Kämpfe und Schlachten sind Heim zu ihrem Vater gegangen und sitzen jetzt an seiner Seite.“
Von Bruder Lazus hörte ich was passiert war. Bruder Veteran Armun war im Schlamm ausgerutscht und riss unseren Truppführer und mich zu Boden. Durch unseren Schwung rutschen wir durch den Schlamm in die Richtung des Mutanten. Bruder Veteran Armun versuchte mit seiner Terminatorrüstung unseren Truppführer und mich gegen die Schläge des Mutanten abzuschirmen. Er hat schwere Treffer einstecken müssen, seine Rüstung und sein Körper wurden durch den Mutanten völlig zerfetzt. Wahrscheinlich hat der Mutant nicht erkannt, dass wir beide überlebt hatten und deswegen von uns abgelassen. Wir dankten unserem verstorbenen Bruder unser Leben, und dass wir den Kampf weiter im Namen unseres Vaters führen können, um die Feinde der Menschheit zu töten, nur darauf kam es an.
Bruder Argos hatte die Gefangenschaft auch nicht überlebt. Meine Brüder fanden seinen kopflosen Leichnam ausgeweidet in einer Ecke des zerfallenen Gebäudes liegen.

Wir verbrachten noch ein paar Stunden in dieser Stellung verbannten die sterblichen Überreste unserer getöteten Brüder. Bruder Veteran Trancred besprach sich leise mit Bruder Orlor der Blood Angels. Jeder hing seinen Gedanken nach und ging das Debakel im Geist durch, um zu lernen was das nächste Mal optimiert werden musste. Bevor wir am nächsten Morgen aufbrachen, rief uns unser Truppführer zu sich.
„Novize Thraker und Novize Davian, Ihr habt Euch würdig erwiesen das Symbol unseres Orden auf der Schulter zu tragen. Jetzt seid Ihr gleiche unter gleichen, Bruder!“, damit reichte mir Bruder Trancred die Hand.


Um es mit den Worten meines alten Kali-Trainers zu sagen:
"Wenn Du einen Hammer in der Hand hast, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus!!"
23.05.2017 22:34
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RE: SWA: Welcome to Hell

sehr schön geschrieben! Schade nur, dass meine stolzen Tyranidenkrieger hier als Ogryn-Mutanten dargestellt/entehrt werden Smileys22


No bastard ever won a war by dying for his country. He won it by making the other poor dumb bastard die for his country.
(George S. Patton)

Manuel B.

24.05.2017 9:20
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Lexy
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RE: SWA: Welcome to Hell

Wo liest Du den was von Ogryns? Und ohne eigenen Willen kann es doch auch kein Stolz geben...


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RE: SWA: Welcome to Hell

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Sektor: Unbekannt


Wir kamen von einer Patrouille zurück. Unser Truppführer hatte nur Bruder Davian und mich dafür ausgewählt. Unsere Spezialisten und Scharfschützen hatte er in einer befestigten Stellung zurückgelassen. Wir hatten eine weitern Bruder der Blood Angels in den Trümmern gefunden. Er schien durch Orks schwer verwundet worden zu sein. Leider war er nicht ansprechbar und konnte uns nicht erklären war passiert war. Durch unseren Bruder Orlor erfuhren wir, dass Bruder Seraph einem zweiten Aufklärungstrupp angehört hatte, der seit geraumer Zeit vermisst wurde. Unsere zurück gelassenen Brüder bewachten den verletzen Blood Angel, und wir versuchten in dieser Halle weitere Hinweise auf diese Mutanten zu finden.

Wir waren auf dem Rückweg, und hatten unsere befestigte Stellung fast erreicht, als wir plötzlich Bewegungen vor uns entdeckten. Massiv bewaffnete Gestalten, wir hörten ein tiefes Brüllen, und sofort hörte ich das Stakkatohämmern einer großkalibrigen automatischen Waffe, kleinkalibrige Waffen stimmten mit ihrem Bellen ein, von links hörten wir wieder das tiefe Brüllen des Orkanführers. Dieser Xenobrut stand ich schon früher gegenüber, dass ich wusste wie man gegen diese Kreaturen kämpfen musste.

Sekunden später hörte ich unseren schweren Bolter in das Feuergefecht einstimmen, eine schwere Explosion übertönte alles, ich konnte die Druckwelle spüren, als sie über uns hinweg rollte. Unser Truppführer gab uns Zeichen, nach rechts zu schwenken, er würde die linke Flanke sichern. Ich stürmte um einen alten rostigen Container, meinen Bolter im Anschlag, hinter mir folgte Bruder Davian, bewaffnet mit einer Kampfschrottflinte. Wenige Schritte vor mir, in einer Ruine stand ein Ork bewaffnet mit einem Maschinengewehr. Ich konnte gerade noch sehen, wie die Boltergeschosse um den Ork herum explodieren. Getroffen stürzte die Xenokreatur uns vor die Füße. Wir schossen, um der Kreatur den Rest zu geben. Als wir sahen wir weiter Orks auf uns zu stürmten. Eine Rakete und Boltergeschosse explodierte zwischen den voranstürmen Orks, aber sie sprangen von Deckung zu Deckung.

Von links näherten sich weitere Orks, es waren zu viele, wir konnten den Ansturm an dieser Stelle nicht aufhalten, wir zogen uns zurück, und sahen Bruder Tancred, wie er mit seinem Kettenschwert ein schweres grobschlächtiges geschliffenes Stück Stahl abwerte, einen Schlag, der einen Menschen in der Mitte einfach spalten würde. Bruder Tancred tauchte unter einem Schwinger hindurch und hackte mit seiner Waffe nach dem Bauch des Orks. Allerdings konnte das Kettenschwert nicht die Munitionsgurte des Orks durchdringen und rutsche einfach ab.
Ich zog mein Kampfmesser um meinen Truppführer zur Hilfe zu eilen. Der Ork sah mich aber kommen und schlug mir mit seiner Rückhand mitten ins Gesicht. Ich merkte wie mein Unterkiefer brach, mein Mund füllte sich sofort mit Blut, ich spuckte ausgeschlagene Zähne aus. Aber damit verschaffte ich meinem Truppführer für einen Bruchteil einer Sekunde etwas Platz. Er führte mit dem Kettenschwert einen nach oben gerichteten Schlag, die adamantenen Zähne fraßen sich in den Oberschenkel der Kreatur, zerfetzen die Muskeln und den Knochen, danach schoss mein Bruder der Kreatur drei Mal in die Brust, zuckend fiel der Anführer der Orks zu Boden und blieb bewegungslos liegen.
Ich sprang über den leblosen Orkkörper und rannte schnell um das alte rostige Konstrukt, um dem weitern Ansturm unsere Feinde zu begegnen. Ich schoss im Laufen mit meinem Bolter auf unseren Feind, hörte vor mir unseren schweren Bolter feuern, sah vor mir zwei Orks zu Boden gehen, um sie herum explodieren die Geschosse und ließen Trümmer und Splitter wie Schrapnelle durch die Luft fliegen. Plötzlich sah für den Bruchteil einer Sekunde den Kondensstreifen einer Rakete, ein Ork wurde durch eine Rakete in den Rücken getroffen, und wirbelte wie eine leblose Puppe durch die Luft, schlug gegen eine Plastbetonwand und blieb zerfetzt liegen. Ich hörte die Explosion, die Durchwelle nahm mir den Atem und ließ mich zurücktaumeln.

Ich ging in die Hocke, hielt meinen Bolter, und wartete auf weitere Feinde. Hinter mir hörte ich die Schritte meines Truppführers und Bruder Davian, ich spürte eine Hand auf meiner Schulter und hörte die Stimme von Bruder Tancred.

„Die Orks sind geflohen! Wir müssen weiter, Bruder, bevor diese Xenokreaturen mit mehr Abschaum zurückkommen.“
Wir zogen uns zu unserer befestigten Stellung zurück, unsere Truppführer ließ antreten und wir verließen diese Halle.


Um es mit den Worten meines alten Kali-Trainers zu sagen:
"Wenn Du einen Hammer in der Hand hast, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus!!"
06.06.2017 22:33
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