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Mortheim: Kinder des Chaos
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Lexy
Rudelwolf
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Mortheim: Kinder des Chaos


Mortheim: Bordertown Burning

Vor Langer Zeit einer Bestie Ruf im dunklen Walt erklang.
Der Reisende und Wanderer mit Haut und Haar verschlang.
Im finsteren Dickicht stellt sie nach dem Starken und den Schwachen,
Der Ängstliche und Mutige verschwand in ihrem Rachen.

1. Strophe aus Tomas Wanderer; Ammenlied aus dem Imperium

Prolog:
Wenn er sich zurückerinnerte, war sein bisheriges Leben ein brutaler Überlebenskampf gewesen. Er zog seine Lefzen nach oben und es schien als ob er lächelte, als er in die lodernden Flammen des riesigen Feuers schaute und dem Kreischen und Jammern des Menschleins lauschte. Seit ein paar Tagen stand er an der Spitze der Herde, er war ihr Morgor. Das wilde tanzen seines Schamane um das riesige Feuer riss ihn aus seinen Gedanken. Der Schamane schwang dabei seinen Opferdolch, führte Stiche und Schnitte in der Luft durch.
Die letzten Tage waren wie im Fluge vergangen, gedankenverloren strich er mit seinen dicken Fingern über den Axtkopf seiner neuen Waffe, die Götter hatten ihm im Traum gezeigt, an welchen Ort er diese besondere Waffe, als Zeichen seines natürlichen Anspruchs auf die Herrschaft über die Herde, finden würde. Hervorragend gefertigt, genaustens auf seine Physiologie ausbalanciert. Die Axt besaß sogar einen stählernen Stiel, aber es wurden keine Vibrationen durch den Axtstiel in seine Hände übertragen. Durch das höhere Gewicht konnte man mit der Waffe besonders wuchtige Hiebe ausführen, ohne etwas von seiner Schnelligkeit zu verlieren. Es waren besondere Runen in das Blatt geschmiedet worden, die er nicht verstand, aber er wusste, er würde damit das Werk seiner Götter verrichten.
Vor vier Tagen hatte er die Herrschaft der Herde an sich gerissen, der alte Morgor war im Kampf gegen einen hässlichen Ork schwer am Oberschenkel verletzt worden. Die Zeit des Morgors war einfach abgelaufen.
In der folgenden Nacht hatte er die Gunst der Stunde ergriffen, und in einem fair geführten Zweikampf dem alten Anführer seine Axt in den Rücken schmetterte, danach den Kopf abgeschlagen und den Kadaver seinen Tuskgoren vorgeworfen.
Das laute Kreischen das Gefangenen riss ihn wieder aus seinen Gedanken. Das Menschlein war mit schweren Ketten auf den Blutstein gefesselt und schrie bis seine Stimme völlig heiser klang. Der Schamane stand über ihm riss seinen Obsidiandolch in die Höhe und öffnete mit gekonnten Schnitten den Bauchdecke des Menschen, riss die Gedärme heraus und warf sie auf den Boden. Knieend über den, in der kalten Nachtluft dampfenden, Eingeweide, stocherte der Schamane mit der schwarzen Steinklinge in ihnen herum, um die Zukunft der Herde vorauszusagen.
Er kannte jedoch schon seine Zukunft, die Götter sprachen in seinen Träumen zu ihm.
In der letzten Vollmondnacht, als der zweite Mond die Welt in ein grünliches Licht getaucht hatte, sprachen die Götter zu ihm. Sie zeigten ihm den Weg auf, wie er unendlichen Ruhm für sich und seine Götter erlangen konnte, und jetzt saß er hier zwischen seiner Herde und lauschte den Gebeten seines Schamanen.
Der Schamane murmelte mit seiner rauen Stimme das Gebetsmantra und zeichnete mit seinem langen Fingern komplizierte geometrische Zeichen in die blutigen Eingeweide. Plötzlich sprang der Schamane auf, und zeigte mit dem Finger auf ihn und brüllte:
„Es steht in den Eingeweiden dieser schwächlichen Kreatur geschrieben, Du bist durch die Götter gesegnet. Durch Dir werden wir Macht und Anerkennung für unsere Götter erringen!“ Er verstand nichts von der Magie des Schamanen, aber der Schamane zeige in Richtung Morgenröte. Sie müssten ihre Kampfkraft stärken, um den Weg der Götter zu beschreiten. Damit jedoch konnte er sehr wohl etwas anfangen. Sie müssen die Schwachen ausmerzen, um Stark zu werden. Er würde den aufgezeigten Weg des Schamanen wählen und sprach mit seiner brutalen lauten Stimme für Ruhm und Ehre der Götter zu kämpfen, dass ihr Name nur unter Furcht und Angst durch die Weichhäute genannt werden würde.
Er riss die Axt in die Höhe und ließ mich von meinem Gefolge feiern.

Kurz zuvor:
Er war auf der Jagd! Er suchte die Gruppe von Orks, die ihnen diesen Teil des Waldes streitig machten. Sie waren vor zwei Tagen schon mit den Orks zusammengestoßen, wollten ihm seine Beute streitig machen, als sie einen Behausung der Weichhäute überfallen wollten. Er hatte in diesem Kampf gegen einen Troll eine schwere Verletzung davongetragen. Die Wunde an seiner Schulter wollte nicht richtig heilen, weil der giftige Speichel des Trolls in die Wunde eingedrungen war, wodurch seine Armmuskeln manchmal unkontrolliert zuckten. Die Kämpfe gegen Orks waren gute Kämpfe, forderten einem alles Geschick und die ganze Kraft ab, nicht so, wie bei den Kämpfen gegen die schwächlichen Weichhäute.
Sie hatten den Kampf gegen die Orks fast verloren, aber als seine Gor zu dem orkischen Anführer vorgedrungen waren, und ihn mit ihren Äxten bedrängten, verließ die Orks der Mut und sie flohen aus dem Kampf.
Jetzt wollte er sich an den Orks für seine Verletzung rächen, und er wollte sie aus seinem Wald vertreiben. Natürlich durfte er auch keine Schwäche vor seiner Herde zeigen, die Orks mussten einfach verschwinden.
Seine Horde und er schlichen durch den finstern Wald und das undurchdringliche Dickicht. Er blieb stehen und roch, er konnte Rauch und den Gestank von Menschen und den Orks riechen. Sollte er schon wieder zu spät kommen. Er trieb seine Horde zur Eile an, und sie bewegten sich geschickt durch das Unterholz. Er teilte seine Horde auf, versuchte die Orks in eine Falle laufen zu lassen, damit der Troll nicht in den Kampf eingreifen konnte. Er stürmte ins Zentrum der Orks, ein zottliger Tuskgor und ein Gor waren an seiner Seite. Die Zeit drängt, hinter sich hörte er schon den Troll brüllen. Vor ihm tauchten zwei Orks auf, ein riesiger hässlicher Ork mit massiven Hauern im Unterkiefer und ein etwas kleiner Ork. Der Gor stürzte sich auf den kleineren Ork und deckte ihn mit Axthieben ein. Den ersten Hieb konnte der Ork noch abwehren, worauf der Gor mit aller Wucht seine zweite Axt in den Unterleib des Orks rammte. Der Stoß war so hart geführt, dass der Ork stöhnend zurücktaumelte. Der Gor setzte nach und deckte den Ork weiter mit Axtschlägen ein. Der erste Schlag traf den Ork an der Schulter und man hörte die Knochen brechen. Die linke Axt traf den Ork einen Sekundenbruchteil später an der Schläfe, ließ den harten Schädel des Orks brechen. Der Ork fiel auf die Knie, vorauf der dritte Schlag, in einer Kreisbewegung geführt, den knieenden Ork mit voller Wucht in die Brust traf und ihn schwer blutend zu Boden schickte.
Plötzlich sah der zweite Ork sich drei Gegner gegenüber, ihn verließ der Mut. Und er wollte sich zurückziehen, war aber nicht schnell genug. Der Tuskgor stürmte auf den zweiten Ork zu, sprang ihn an, rammte ihm die Hörner in den Brustkorb und riss den Ork zu Boden. Durch seinen Schwung schlitterte das Vieh über den weichen Waldboden, und kam kopfschüttelnd zum Stehen. Der Ork versuchte benommen auf die Füße zu kommen, aber der neue Morgor war schneller. Er trat nach dem Ork und schickte ihn zurück auf den Boden, der nächste Treffer seiner Axt spaltete den Brustkorb des Orks und ließ ihn schwer verwundet und blutend am Boden liegen.
Er schaute sich um, sie waren alleine. Der Schamane kam aus dem dunklen Unterholz und schrie den Sieg heraus. Die Orks waren geflohen. Sie hatten diesen Kampf gewonnen.
Als sie diesen unbekannten Teil des Waldes durchsuchten, entdeckten sie auf einer kleinen Lichtung eine menschliche Hütte. Die Hütte schien nicht durch die Orks geplündert worden zu sein, Rauch stieg aus dem Schornstein. Seine beiden Bestigors drängten in die Hütte und nach einem kurzen Tumult stießen sie einen blutüberströmten muskulösen Menschen aus der windschiefen Tür.
„Das wird ein Festmahl geben!“, ein Bestigor trat nach dem Menschen, und wollte gerade einen tödlichen Schlag mit der Axt führen, als der Schamane den Schlag mit seinem Stab stoppte.
„Noch nicht wir brauchen das Menschlein noch!“
Er betrat die Hütte, er erkannte sofort den Raum, er war schon einmal in einem Traum hier gewesen. Er wusste, das an der Wand links neben ihm ein Helm an der Wand hing, in einem versteckten Fach im Schrank würde er die Axt finden, die ihm seine Götter in seinem Traum gezeigt hatten. Er trat mit seinen Hufen in die Seitenwand des Schrankes, er riss die Schrankbretter auseinander, und da lag sie zwischen den Holztrümmern. Er sah die Waffe zum ersten Mal.















Um es mit den Worten meines alten Kali-Trainers zu sagen:
"Wenn Du einen Hammer in der Hand hast, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus!!"
25.07.2017 17:53
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Leitwolf
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

schön geschrieben Smile


No bastard ever won a war by dying for his country. He won it by making the other poor dumb bastard die for his country.
(George S. Patton)

Manuel B.

26.07.2017 13:14
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Lexy
Rudelwolf
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

Dankeschön....



Meine Herde war tief in den großen Wand eingedrungen. Das Dickicht war fast undurchdringlich, selbst wenn die Sonne hoch am Himmel stand, war es hier unten dunkel und die gesamte Umgebung war in ein grünliches Zwielicht getaucht. Der ganze Wald schien hier kränklich zu sein, es roch nach Moder und Fäulnis. Überall wuchsen weiße schleimige Pilze und die dicken Stämme der uralten Bäume waren mit einer dicken Schicht Moos bewachen. An manchen Stellen des Waldes waren die riesige, kranke Bäume unter ihren eigenen Gewicht zusammengebrochen, dass kleine Lichtungen in der grünen Hölle entstanden. Auf diesen Lichtungen wuchsen riesige Farne zwischen den fauligen Baumruinen, und das Sonnenlicht fiel bis auf den Boden. Morgens zogen dicke Nebenschwaden durch den Wald, schluckten jedes Geräusch und machten die Orientierung noch schwieriger.
Er führte seine Herde, er bewegte sich auf einem alten Pfad der Kinder des Chaos. Er war sich nicht sicher, aber auch hier schien er in seinen Träumen schon einmal gewesen zu sein. Er konnte sich nicht immer an seine Träume erinnern, aber an einigen markanten Wegpunkten schien es ihm, dass er in der Vergangenheit schon einmal hier gewesen war. Es schien, dass seine Götter ihn auf seinem Weg begleiteten.
Seine Herde wurde langsam unruhig. Er hatte schon seit Tagen keine Beute gefunden, und wenn er nicht bald einen Feind aufspürte würden sich seine Herde selbst zerfleischen.
Besonders Ghorza, der Centigor hatte in dem Kampf gegen die Orks einen schweren Kopftreffer erhalten, seitdem traute er seinem alten Kampfgefährten nicht mehr über den Weg. Er war aufbrausender als früher, zog wegen jeder kleineren Meinungsverschiedenheit seine Waffe, um sich auf seien Kontrahenten zu stürzen und ihm das Herz aus dem Körper zu reißen, und das Fleisch von den Knochen zu schälen. Das Weiße in seinen Augen war verschwunden, seine Augen hatten bis auf Iris und die Pupille eine karmesinrote Färbung angenommen. Das war ein sicheres Anzeichen, dass der Centigor dem blutigen Pfad des Schädelsammlers folgte, und er hoffte, dass der Centigor seine Aggressionen soweit unter Kontrolle hatte, und sich nicht gegen seine Herde wandte, aber das würde die Zukunft zeigen. Heute war Ghorza noch nützlich für ihn.
Die Sonne hatte ihren Zenit schon lange überschritten, als er den leichten Geruch von feuchten Fell, den süßlichen Duft von Verwesung und Rauch wahrnehmen konnte. Je weiter er dem alten Pfad folgte, umso intensiver wurde der Geruch. Die Hintergrundgeräusche des Waldes verstummten, er hörte nicht mehr das Klackern der Spechte oder das Rufen des Kuckucks, nur noch das leichte Rauschen des Windes in den Blättern war zu vernehmen.
Plötzlich verschwand der Wald vor ihm, vor ihm zeigte sich eine große Lichtung. Die Flächen waren zum Teil mit brackigen Wasser überflutet, tote alte Bäume standen in den Tümpeln und zwischen den Tümpeln befanden sich stark bewachsene Landbrücken. Der Geruch des brackigen Wasser schien fast alle anderen Gerüche zu überdecken, aber seine feine Nase konnte den Geruch der anderen Herde immer noch gut wahrnehmen. Auf einer höher liegenden felsigen Insel befand sich eine schwarze schroffe Felsformation und zwischen den Felsen sah er den Qualm eines Feuers.
Er löste seine Axt von seinem Rücken und schritt auf eine Lichtung. Erst jetzt fiel ihm auf, dass in den Ästen der Bäume sonnengebleichte Knochen und vermooste Schädel hingen. Verwesende Schädel waren auf alte Speere gespießt worden und steckten im Boden.
Nach den ersten Schritten auf die Lichtung blieb er stehen, legte seine Axt auf den Boden als Zeichen, dass er der anderen Herde nicht sofort kriegerisch gesonnen war und rief in der dunklen harten Sprache des Chaos:
„Ich bin Morgor Ghordon, gesegnet durch unsere Götter, ich erbitte die Gastfreundschaft dieses Herdsteins! I….“
Weiter kam er nicht, zwischen den großen Felsen konnte man schnelle Bewegungen erkennen. Es ertönte ein lautes Kriegshorn und zwischen den Felsen konnte man lautes Schreien und Geblöcke hören.
„Wir werden eure schwächlichen Körper unserem Gott opfern, falls ihr euch überhaupt würdig dafür erweist!“, brüllte ein tiefe Stimme.
Jetzt sah er zwischen den Felsen die ersten mutierte große Wölfe, einen riesigen Centigor und andere Tiermenschen auf sich zukommen. Er griff wieder seine Zweihänderaxt und zeigte mit seiner Waffe auf die feindlichen Kreaturen.
„Tötet sie alle! Zeigt keinen Gnade! Wir werden ihre gebrochenen Körper an diese Felsen nageln!“ Seine Herde stürmte brüllend auf die Lichtung, er wusste der Kampf würde schnell zu Ende gehen.



Die schwächlichen Ungor stürmten an ihm vorbei, um den Göttern zu zeigen, das sie würdig waren ihre Hörner zu erhalten. Neben ihm standen Ghor’Tak und Wahrgar seine beiden Leibwachen. Er wusste um ihre tödliche Kraft und ihr brutalen Kampfstil. Sie waren tödlich Kämpfer, aber mehr ein Statussymbol seines Ranges in der Herde. Er brauchte sie aber nicht, er wusste, wenn er eine Schwäche seiner Herde gegenüber zeigen würde, waren sie die Ersten die in töten würden, um seine Rang zu beanspruchen.



Durch das Brackwasser stürmte der feindliche Centigor, dass das schwarze faulige Wasser in einer Art Bugwelle vor ihm her spritze. Er schwang einen mit langen Nägeln gespickten Knüppel, die mutierte wolfähnliche Kreaturen folgte ihm, und raste auf einen seiner Ungor zu. Der Centigor traf einen unwürdigen Ungor mit voller Wucht seiner Waffe in den Brustkorb. Der Ungor flog wie eine leblose Puppe durch die Luft und blieb auf dem Rücken liegen. Er betrachtete die Szenerie interessiert und völlig gefühlslos. So ein Ungor konnte den Hunger der Herde vielleicht für einen Tag stillen dachte er bei sich.
Plötzlich Gorza sprang auf den Feind zu, stoppte den Ansturm indem er den Feind mit seinem massigen Körper rammte, dabei fletsche er seine Zähne, stieg vor dem feindlichen Centigor auf, und stach mit seinem Speer in die Brust des Feindes, zog in blitzschnell wieder raus, und stach sofort wieder zu und traf den Hals. Die Beine des feindlichen Centigor gaben nach, und er brach schwer verwundet zusammen.
„… Schädel für seinen Thron…“ brüllte Gorza über Schlachtfeld!
Als die feindlichen Tiermenschen unseren wahnsinnigen rasenden Centigor sahen, blieben sie zurück. Vor ihm stand geduckter eine der mutierten Chaoshunde , bereit zum Sprung und knurrte bösartig. Er riss meine Axt über den Kopf und sprang auf die Kreatur zu, die Kreatur machte sich bereit zum Sprung, aber er war schneller, die Axt schlug nach unten, traf die Kreatur in den Rücken er hörte das Rückgrat brechen. Das Leben der Kreatur erschloss, bevor sie auch dem Boden aufschlug. Er sah aus seinem Augenwinkel, wie seine Gors mit ihren Äxten den Schädel des zweiten Chaoshund spalteten.
Die feindliche Herde schien sich zurückzuziehen, seine Herde rannten brüllend hinter ihnen her, um sie von dieser Lichtung und von ihrem Herdstein zu vertreiben. Er machte sich nichts aus der Verfolgung, er wusste seine Zeit für den zweiten Kampf wird kommen.
Er watete durch das schwarze Wasser und ging zu der Felseninsel.





Er untersuchte die Felsen überall lagen alte Schädel und Knochen herum, zwischen zwei Felsnadeln befand sich ein alter Opferstei. Aber alles sah so aus, als ob hier schon lange keine Opferungen für die mehr Götter stattgefunden hatten. Er fand auch eine schmale Nische in den Felsen, hier schien die feindliche Herde ihr Lager gehabt zu habe. Sie fanden einige Schilde und ein paar Waffen.
Er kam zu dem Schluss, dass es diese degenerierte feindliche Herde es nicht wert war, um für den Ruhm der Götter zu kämpfen. Sie mussten einfach sterben.

In der Nacht entzündete seine Herde um den Herdstein einige Feuer. Die Feuer brannten schlecht und qualmten, weil das Holz hier nur modrig und feucht war. Was für ein von den Göttern verlassener Ort. Im letzten Licht des Tages untersuchte er die Umgebung der Herdsteine. Er fand den achteckigen Stern, daneben war ein Name in kraglichen Schriftzeichen geritzt worden. Sein Schamane Sha’Gor konnte diese Zeichen lesen: Khalors Zahn. In der Nähe dieser chaotischen Runen fanden sie weiter eingeritzte Namen. Manche Ritzungen waren so alt, dass man die Namen nicht er lesen konnte und nur noch erahnen konnte, das dort mal etwas stand. Nach einigen Suchen fanden sein Schamane auch den Namen des großen Häuptlings Gorthor der Große, ein Name den fast jedes Kind des Chaos kannte, seine Taten und Kämpfe wurden durch die Erzählungen der Schamanen von Generation zu Generation weitererzählt. Sein Schamane zog seinen Opferdolch und fing an seinen und den Namen seines Morgor in den Felsen zu ritzen.
Ghordon, gesegneter Morgor der Götter.
Zwischen den Tümpeln und abgestorbenen Bäumen fanden sie überwucherte Mauerruinen. Die schwarzen Natursteine waren perfekt zusammengefügt, dass Sha‘Gor seinen Opferdolch nicht in die Fugen stecken konnte. Er strich mit seinen Fingern über die Steine, drehte sich um und ging zurück zu seiner Herde.
Die Nacht war kurz, er erwachte als Sonne den Horizont in rötliche Farbe tauchte. Sein Schamane zeigte mit seinem Schamanenstab auf den Horizont:
„ Das ist das Zeichen unserer Götter, wie sind gesegnet! Wir werden diesen Tag das Blut das Schwachen vergießen und am Abend ihre Kadaver fressen!“
Seine Herde zog los, um der Spur der feigen Herde zu folgen. Sie verließen die Lichtung in der Richtung, in die die feindlichen Tiermenschen geflohen waren. Es war nicht schwer der Spur ihrer Feinde zu folgen. Er sah getrocknetes Blut an Blättern und auf dem Boden, zertreten Vegetation und die Spuren von Hufen und Krallen. Er merkte, wie der Wald um sie herum immer undurchdringlicher wurde. Die uralten Bäume standen dicht an dicht, dazwischen wuchsen Dornenhecken und große Farne nahmen einen die Sicht. Wenn man diesen alten Pfad verlassen wollte, mussten man sich seinen Weg durch das Gestrüpp freihacken. Er folgte immer noch der Spur, er sah keine Anzeichen das ihr Feind diesen Pfad verlassen hatte. Der Frische der Spuren nach zu urteilen, waren der anderen Herde sehr nah auf den Fersen. Es wurde nicht mehr sehr lange dauern und sie würden die feindliche Herde stellen. Er konnte sie schon riechen, geronnenes Blut und nasses Fell. Gorza konnte es nicht mehr abwarten, seine Raserei zwang ihn dazu, er preschte mit den Tuskgoren vorweg, um die feindlichen Tiermenschen zu stellen. Er wusste das sie ihrem Feind sehr nah waren, auch konnte sie riechen.



Plötzlich hörte er die feindliche Tiermenschen. Die andere Herde hatte hinter einer Biegung des Pfades auf sie gewartet, sie wussten, dass es kein Entkommen geben würde. Die feindlichen Gors stürmten auf sie zu, um Rache für den letzten Kampf und ihre Schmach zu nehmen. Sie stürzten sich auf die beiden Tuskgoren um seine Vorhut zu töten. Aber die Götter waren auf seiner Seite. Der erste Stich eines Speeres prallte von dem Hornschild des Tuskgors ab, der zweite Tuskgor quiekte als ein Streitkolben auf die vordere Schulter krachte und das vordere Bein wegknickte. Meine Herde stürzte sich auch ihren Gegner. Ich hielt mich zurück und beobachte den Kampf, wollte mich auf den feindlichen Anführer stürzen. Ich sah, wie Gorza seinen Speer schwang, einen feindlichen Gor mit der Klinge durch ein hässliches Gesicht schnitt und im nächsten Moment der unglückliche Kreatur den Speer in den Bauch rammte, dabei lachte Gorza völlig irre und von seinen Lefzen tropfte der Geifer.
Seine beiden Leibwächter stürzten sich auf den feindlichen Centigor. Die ersten die Schläge der Äxte konnte die Kreatur noch mit seinem Schild abwehren, einen Schwinger mit der Axt sah die Kreatur nicht kommen, und wurde schwer an seinem Waffenarm getroffen. Die Muskeln des rechten Oberarms wurden durch diesen tiefen Schnitt durchtrennt, nutz und kraftlos hing der Arm herab, eine Menge Blut lief aus der Wunde. Die Waffe fiel aus den kraftlose Fingern. Weiter Schläge prasselten auf ihn ein, brachen seine Rippen und zerschnitten seine Muskeln. Schwer verwundet brach der feindliche Centigor zusammen. Die feindlichen Gor stürmten ihnen weiter entgegen.
Im Hintergrund sah er den feindlichen Schamanen. Er war behangen mit kleinen Tierknochen und anderen Totems und trug einen zerfetzten Talar einer Weichhaut. Der feindliche Anführer hielt sich immer noch im Hintergrund, und wollte anscheinend nicht in den Kampf eingreifen. Gor’Tak stürzte sich auf den feindlichen Schamanen, der unbeholfen seinen Schamanenstab schwang. Unter diesem ungezielten Schlag konnte sein Leibwächter problemlos abtauchen, und katapultierte sich nach vorne, rammte seinem Feind seine Schulter in den Unterkörper, dass der Schamane zurücktaumelte. Der Schamane schlug wieder mit seinen Stab, aber Gor’Tak parierte den Schlag, in dem er mit einem brutalen kräftigen Schlag auf die Waffenhand des Schamanen zielte. Dabei zertrümmerte er die Hand des Schamanen, führte einen Rückhandschlag mit der stumpfen Seite der Axt und traf damit den Unterkiefer seines Gegners, zerschmetterte damit den Kiefer, dass man Blut und Zähne fliegen sehen konnte. Schwer getroffen drehte sich der Schamane um seine eigene Achse und fiel um wie ein nasser Sack. Weitere Feinde gingen zu Boden. Er zeigte mit seiner Axt auf den feindlichen Häuptling und brüllte ihm eine Herausforderung entgegen, aber der feindliche Anführer war zu feige um für die Ehre der Götter zu kämpfen und lief weg wie eine Weichhaut.




In diesem Sinne
Vollen Wirkungsgrad...


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31.07.2017 22:14
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Lexy
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos


Er konnte sich an den Kampf gegen die Zwerge nicht erinnern, die Eindrücke der Vision waren zu mächtig gewesen, dass er nicht mehr Herr seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten und an Ort und Stelle zusammengebrochen war. Es war ein Zeichen der Götter, allerdings wusste er nicht, ob es ein Ausblick in die Zukunft ober ein Blick auf das Leben anderer großer Anführer der Kinder des Chaos war. Er konnte sich genaustens an diese Vision erinnern, als ob er es erst vor Stunden selbst erlebt hatte, er spürte wie seine Wange schmerzte, obwohl der Schnitt nicht vorhanden war. Seine Arme und Schultern brannten, als ob er stundenlang gegen seine Feinde gekämpft hätte.

Sie hatten sich getrennt und durchstreifen den Wald um nach neuen Opfern, Händlerkarawanen, Dörfern oder einzelne Gehöfte der Menschen Ausschau zu halten, Gorza, der Centigor, sein Schamane und ein Gor folgten ihm.
Der Gor hatte sich in den letzten Kämpfen gegen die feindlichen Tiermenschen hervorgetan, und die Götter hatten ihm größere Hörner geschenkt. Er war zwar von seiner körperlichen Kraft den Bestigors unterlegen, aber er schien ein schneller und geschickter Schwertkämpfer zu sein.

Ein Ungor hatte vor kurzem eine noch nicht sehr alte Spur im weichen Waldboden gefunden und sein erfahrenes Augen sagte ihm, dass diese Spuren von schweren eisenbeschlagenen Stiefel und von mindestens zehn, der Größe und dem Schrittmaß nach zu urteilen, Zwergen stammten mussten.
Es war nicht schwer der Spur zu folgen, sie zogen ihre Waffen und machten sich breit für den Kampf gegen die Zwerge. Nach kurzer Zeit konnte er den Gestank und den Schweiß der Zwerge riechen, und beseelte von dem Gedanken seine Waffe in das warme Blut seiner Feinde zu tauchen, beschleunigte er seinen Schritt, aber es sollte alles anders kommen.
Seine kleine Horde stürmte durch den dichten Wald, es hatte wieder angefangen zu nieseln, von den Blättern tropften dickte Wassertropfen und dämpften die Geräusche um ihn herum. Irgendwo brannte ein Feuer er konnte deutlich den Rauch riechen. Sie kamen auf eine kleine künstliche Lichtung, geschaffen durch die Äxte der Zwerge, auf deren Mitte eine kleine Hütte stand. Rauchschwaden stiegen aus dem Schornstein auf, wurden aber durch das feuchte Wetter sofort auf den Boden gedrückt, dass es aussah, also ob dichte Nebelschaden über die Lichtung zogen.
Auf der anderen Seite konnte er seine Feinde sehen, zwölf Zwerge, die in Schlachtreihe auf seine Herde zumarschierten. Er wollte gerade auf die Zwerge zustürmen, als er spürte wie eine göttliche Macht in seinen Geist eindrang. Er kannte dieses Gefühl, wenn er leichte Visionen durch seien Götter erhielt. Einen Blick in die Zukunft, oder er fühlte wie eine göttliche Kraft durch seinen Körper strömte. Aber diese Vision war anders, intensiver, er fühlte wie sich sein Blickfeld einengte, und es wurde ihm schwarz vor Augen.



…, er stand auf einer Kreuzung und sah brennende Häuser um sich herum. Er hörte das Knistern der Flammen, das Schreien der Menschen und das Klirren von Waffen, die im tödlichen Kampf aufeinander schlugen. Dichter beißender Rauch trieb durch die Straßen und nahm ihm die Atem. Der Metallstiel seiner großen Axt war rutschig vom Blut seiner getöteten Feinde, von dem Blatt seiner zweiten kleineren Axt tropfe das Blut von einem gerade getöteten Gegner. Er schaute sich um, er sah einen großen Menschen in einer schweren Plattenrüstung und einen Wolfsmantel über seinen Schulter auf sich zu stürmen. Auf seinem roten verbeulten Schild war ein springender weißer Wolf zu sehen. Der Ritter brüllte und machte sich bereit mit seinem Schwert einen Enthauptungsschlag zu führen. Er deckte sich mit seiner Axt, ließ den Schlag wirkungslos abgleiten, spürte aber die schiere Kraft, die sein Gegner in den Schlag gelegt hatte, als sein linker Arm durch diesen Schlag über Sekunden betäubt war. Er dreht sich aus der Schlagrichtung seines Gegners, und deckte ihn mit schnellen brutal geführten Schlagen seiner Kurzstielaxt ein. Der Ritter deckte seinen Körper mit seinem Schild. Er ließ seinem menschlichen Gegner keine Sekunde Pause, er schlug weiter mit aller Kraft auf den Schild ein, bis einer der Schildriemen riss. Der Ritter taumelte zurück ließ den nutzlosen Schild fallen und fasste sein Schwert mit beiden Händen. Er drang weiter auf den Menschen ein, schlug abwechselt mit beiden Waffen auf seinen Gegner ein, ließ seinen Gegner keine Sekunde zum Luftholen, aber sein Gegner war ein begnadeter Kämper und parierte die meisten Schläge, oder einzelne schlecht platzierte Treffer prallten einfach von der Plattenrüstung ab. Sie umkreisten sich, der Mensch griff an, stach mit dem Schwert Richtung Bauch als wollte der Ritter ihn aufspießen. Er werte den Stich mit einem horizontalen Schlag seiner Kurzstielaxt ab. Jetzt war die Distanz zu nah, dass seine große Axt nutzlos war. Plötzlich hatte der Ritter einen langen Dolch in der linken Hand und stach nach seinem Gesicht. Er zuckte mit dem Kopf nach links spürte wie die Klinge dennoch über seinen Wangenknochen schabte. Er sprang zurück und schlug mit der großen Axt nach dem Kopf des Ritters. Die Geschwindigkeit überraschte den Menschen und er traf mit voller Wucht die rechten Halsberge. Der Ritter taumelt durch die Wucht des Aufpralls zu Seite. Er nahm den Schwung der Axt mit und führte einen weitern kraftvollen Schlag, der Ritter taumelte noch immer und der zweite Schlag traf den Ritter am linken Oberarm. Die Rüstung verbeulte sich, er hörte den Oberarmknochen brechen und den Ritter stöhnen. Mit der zweiten Axt führte er einen Schlag von untern nach oben und traf den Menschen in den Unterleib. Die Axt drang tief in den Körper seines Gegners sein. Der Schlag war so druckvoll geführt das er seinen Gegner leicht in die Luft hob, und der Mensch stöhnend auf dem Rücken aufschlug. Er holte mit der seiner großen Axt aus, und ließ sie auf dem Brustkorb seines Gegners sausen. Mit einem Knirschen dran die Waffe tief in die Brust ein, ließ Rippen brechen, und drückte den Brustpanzer seines Gegners ein. Blut sickerte aus dem Riss der Rüstung. Wissend, dass sein Gegner tödlich getroffen war, zog er die schwere Axt aus seinem Gegner, leckte mit seiner langen Zunge über seine blutige Wange. Er genoss den warmen kupfernen Geschmack seines Blutes in seinem Mund, schaute auf den Sterbenden, und spuckte Richtung dessen Gesicht aus.

Währenddessen…
Wir näherten uns schnell unserem Feind, bereit unsere Waffen und den Boden mit ihrem Blut zu weihen, als ich plötzlich unseren Morgor vor mir taumeln sah. Er machte zwei unsichere Schritte und seine Große Axt glitt aus seinen kraftlosen Fingern und fiel zu Boden. Ghordon griff sich an seinen Kopf ging noch drei unsichere Schritte und fiel der Länge nach um. Seine Gliedmaßen zuckten unkontrolliert und er schien wild um sich zu schlagen. Unserer Schamane hinter ihm brüllte:
„Seht, unser Morgor ist durch unsere Götter gesegnet, er geniest eine Vision unsere Götter!“
Neben mir brach Ghorza durch einen Busch und galoppierte ohne Rücksicht auf sein Leben auf unsere Gegner zu. Hinter ihm folgten ihm unsere Tuskgors. Ich konnte sehen, wie Ghorza sich vor einem Gegner aufbäumte und einen Zwerg mit seinem Vorderhuf am Kopf traf und dieser bewusstlos zu Boden ging. Er stach mit seinem Speer nach seinen Gegner, aber die Zwerge waren geschickte Kämpfer, die die unpräzise geführten Stiche einfach abwehren konnten.
Ich rannte um das Gebäude, sprang über eine flache Steinmauer und einen Zaun, stürzte mich auf den nächsten Gegner. Der Zwerg trug einen reich verzierten Helm, dass silbrige glänzende Metall war mit bunten funkelnden Stein besetzt und sein langer weißer Bart bedeckte fast seinen ganzen breiten Brustkorb, weiter trug er einen schweren reich verzierten Hammer in seiner rechten Hand und auf seinen Schild war eine Spitzhacke abgebildet. Der Zwerg starrte mich mit großen Augen an, als er mich kommen sah. Ich benutze meinen Schild als Ramme und stieß den Zwerg nach hinten. Seines sicheren Stands beraubt, stolperte er zurück und ich holte mit meinem Schwert aus und traf ihn mit voller Wucht an seinem behelmten Kopf, dass mein schwere Klinge eine tiefe Scharte in seinem Helm hinterließ. Der Zwerg war stark benommen und taumelte zur Seite, kippte kurze Zeit später einfach um.
Ghorza wurde von den Zwergen bedrängt, er blutete aus kleineren Wunden, kämpfte aber verbissen gegen seine Gegner. Wie ein Berserker stach und schnitt er mit seinem Speer, benutze sein Schild als zweite Waffe, schlug mit der eisenbesetzten Kante nach seinen Gegner. Es schien, dass er gar nicht mitbekam, wie der Anführer der Zwerge in seine Richtung taumelte, und umfiel. Während des Falles wurde der Zwerg von einem auskeilender Huf des Centigors mitten ins Gesicht getroffen und verwandelte es in eine blutige Masse. Schwer getroffen und bewusstlos flog der Zwerg zu Boden und blieb regungslos liegen.
Ich konnte sehen, wie ein Ungor von einem Hammer am Kopf getroffen wurde. Der Kopf ruckte schwer zur Seite und blieb in einem unnatürlichen Winkel hängen. Der Ungor starb, bevor er auf dem Boden aufschlug. Ein Tuskgor wurde durch einen schweren Hammer das Rückgrat gebrochen, seine Beine zuckten im Todeskampf. Der zweite Tuskgor ereilte ein ähnliches Schicksal, sein mit Knochenplatten gepanzerter Schädel brach unter den Hammerschlägen eines Zwerges.
Ich schaute mich um, wir waren umzingelt von unseren Gegnern, Ghorza stieg auf und brüllte ihnen sein Hass entgegen, wir waren noch nicht bereit hier zu sterben, ich sprang auf seinen Rücken und wir zogen uns in den dichten Wald zurück.
Wir schworen zurück zu kommen, und die verhassten Zwerge unseren Göttern zu opfern!

In diesem Sinne
Vollen Wirkungsgrad...


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19.08.2017 21:47
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Glorian Underhill
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

Sehr schöne Bilder und Story ebenfalls. Fein fein.


21.08.2017 10:29
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Lexy
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos



In den späten Nachmittagsstunden hatten wir den Weiler „Drei Steine“ erreicht. Das Dorf lag abseits der großen Reichsstraßen im Schattenwald und der Weg dorthin war sehr beschwerlich. Die Pfade waren durch schweren Ochsenkarren ausgeschlagen und bestanden aus Schlaglöcher, tiefen Pfützen und langen Schlammpassagen. An vielen Stellen reichte der finstere Wald bis an die beschwerlichen Straßen heran, wurde aber manchmal durch Wiesen und morastige Tümpel ausgelockert. Lange bevor wir den Weiler erreichten konnten wir den Rauch schon riechen, und wir beschleunigten unsere Schritte.
Als sich der Wald zurückzog und wir auf eine Lichtung des Weilers traten, sahen wir das Unglück. Die Holzpalisaden waren ein mehreren Stellen eingerissen und das Duzend Holzhäuser war bis auf die Grundmauern niedergebrannt und qualmender Rauch stieg von den verkohlten Ruinen auf. Die schwarzen Balken der ehemaligen Häuser ragten wie Gerippe aus dem Boden. Inquisitor von Hauser und Bruder Benedikt rannten auf das Dorf zu und der Rest der zusammengewürfelten Truppe folgte ihnen auf dem Fuße.
Zwischen den rauchten Trümmern der Häuser und Scheunen lagen getötete Männer, Frauen und Kinder. Alle wiesen schwere Hiebverletzungen aus, die Männer lagen in der Nähe der Palisaden, die Frauen und Kinder hatten fast alle Verletzungen am Rücken. Zusammen zählten wir über 40 Leichen, dazwischen lagen das getötete Nutzvieh. In der Mitte des zerstörten Weilers befanden sich die rauchend und schwellende Holz eines großen abgebrannten Scheiterhaufens. In den Asche lagen die verbrannten Überreste von menschlichen und tierischen Knochen, und auch um den Scheiterhaufen lagen unzählige Knochen. Selbst ohne eine genaue Untersuchung konnte man Bissspuren auf ihnen erkennen, oder sie waren der Länge nach gespalten um an das Knochenmark zu kommen.
Auch ohne Suchen waren überall Spuren der Mordbrenner zu finden. Die Spuren waren alle frisch, und es schien, dass die Tiermenschen ersten im Laufe des heuten Tages wieder zurück in den Wald gezogen waren.
Durch mein geschultes Auge, konnte ich vor meinem geistigen Auge sehen, wie der Angriff der Tiermenschen stattgefunden hatte. Die Mordbrenner griffen den Weiler aus zwei verschiedenen Seiten an. Diese Holzpalisaden waren in den meisten Fällen kein wirkliches Hindernis gegen die Tiermenschen. Als sich die Tiermenschen im Dorf befangen, brach Panik unter den Bewohner aus. Die Tiermenschen töteten dann im Blutrausch alle Lebewesen, um nach ihrem Sieg die Toten in einem barbarischen Ritual ihren dunklen Göttern zu opfern, das gesamte Dorf niederzubrennen und sich am Fleisch der Menschen und dem Vieh zu laben.
Mein Name ist Gottfried aus Nuln und ich folge dem Inquisitor von Hauser vom Orden des silbernen Hammers. Wir schreiben das Jahr im Namen unseres Herren Sigmar 2520, Königstag 23. Brauzeit, und unsere Gruppe ist in dieser dunkeln Zeit aufgebrochen, um die Menschheit im Namen unseres gottgewordenen Helden Sigmar vor dem namenlosen Grauen der dunklen Götter zu beschützen. Wir werden dieses Übel und alle Abnormitäten, auch in den abgelegensten Orten des Imperiums, mit dem Schwert und der reinigenden Kraft des Feuers ausrotten.

In diesem Sinne
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31.08.2017 18:10
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

Diesmal sehr kurz gehalten,trotzdem sehr nett.
Warum ist denn das Bild da oben so matschig? So schlimm sehen die Leute doch gar nicht aus^^

01.09.2017 15:49
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Lexy
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

Dankeschön... ist aber nur der erste Teil.... Rest folgt...
Das Bild ist matschig, weil das ja alles in der Vergangenheit spielt, und ich auf gimp ein "Altes Foto" Tool habe... und hat jetzt nichts mit den Figuren zutun...

In diesem Sinne...
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02.09.2017 8:49
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

Teil 2:

In den frühen Morgenstunden, die Sonne war gerade aufgegangen hatten wir anscheinend eins der Lager dieser verdammten Mordbrenner gefunden. Wir sahen ihre Schädeltotems auf alten Speeren stecken, in den kränkelnden Bäumen hingen Skelette. Wir hörten die Mordbrenner kreischen und johlen. Wir zogen unsere Waffen, und machten uns bereit für diesen Kampf. Wir wollten uns an diese grässlichen Kreaturen heranschleichen und sie aus nächster Nähe schnell töten. Aber wir wurden entdeckt, plötzlich hörten wir ein Kriegshorn und wir konnten sehen, wie die Horde aufsprang und in unsere Richtung stürmte.
Ich faste mein Schwert und meinen Hammer fester und machte mich bereit. Neben mir befand sich Wittenstein, ein schweigsamer Hexenjäger unserer Gruppe, hinter uns kniete Hölzer und zielte mit seiner schweren Armbrust in das undurchdringliche Dickicht, als plötzlich eine riesiger hässliche Kreatur der Mordbrenner durch die Büsche brach. Ein Centigor, halb Pferd mit wölfischen Pfoten, einem menschlichen Oberkörper und riesige Hörner befanden sich auf seinem unförmigen Schädel. Das Gesicht, sofern man bei dieser blasphemischen Kreatur davon sprechen konnten, war durch den Hass der Kreatur verzehrt, spitze braune Zähne befanden sich in seinem Maul und eine Augen funkelten uns böse an, zwei riesige zottlige Wölfe folgen ihm.
Der Centigor sprang auf uns zu und wollte uns umreißen, er stach mit einer riesigen grobschlächtigen Klinge, einer Art Speer auf Wittenstein ein. Der Hexenjäger wich diesen Stich geschickt aus, schlug die Waffe mit seinem Schwert zu Seite, und konnte sich aber nur noch mit einem beherzten Sprung zur Seite retten, als der Mordbrenner vor ihm auf die Hinterläufe aufstieg, um den Hexenjäger mit seinen Vorderläufen in den Dreck zu treten.
Ich hörte das Knurren der Wölfe, und sah wie sie mit gefletschten Zähnen auf den am Boden liegenden Wittenstein zu sprangen. Der erste Wolf fing plötzlich an zu winseln, als ein Armbrustbolzen ihn in der Brust traf. Ich hörte das Abfeuern einer Pistole, sah den weißen Pulverdampf und konnte das verbrannte Schwarzpulver riechen.
Das alles passierte innerhalb von Sekunden. Der Centigor drehte seinen Kopf mit einem Ruck zu mir und schaute mich finster an, Geifer tropfte von seinen Lippen. Sein Haupthaar war stark verfilzt und mit Dreck und altem Blut durchsetzt, und der Gestank nach geronnen Blut und nassem Fell nahm mir dem Atem. Hinter mir hörte ich die verrückten Flagellanten kreischen, als sie sich in den Kampf stürmten.

Ich schlug mit meinem Hammer nach meinem Gegner, der Mordbrenner werte meinen Schlag mit seiner Waffe ab und tänzelte um mich herum, schlug mit seinem Schild nach mir. Ich konnte den Schlag jedoch auspendeln. Durch seine schiere Masse war der Centigor wesentlich schwerfälliger als ich, aber ich musste aufpassen nicht unter den Körper des Centigor zu geraten, sonst wurde mich die Kreatur tottreten. Ich fing an meine Gegner mit Schlägen einzudecken. Der Centigor stach mit dem Speer nach mir, ich werte den Stoß mit meinem Schwert ab, schlug mit der gesamten Kraft die ich aufbringen konnte mit dem Hammer zu. Die Kreatur wollte den Schlag mit seinem alten rostigen Schild abwehren, aber die alten Lederriemen des Schildes rissen durch meinen Schlag und das Schild fiel zu Boden. Der Centigor stieg vor mir auf, und wollte mich mit seinen Vorderbeinen am Kopf treffen. Geistesgegenwärtig stieß ich mit dem Schwert zu, traf den Mordbrenner in die Brust, rutsche aber an seinen Rippen ab. Der Mordbrenner schrie vor Schmerzen, und zuckte zurück. Das verschaffte mir wertvolle Zeit, und ich setzte meinen Gegner nach, schlug mit meinem Hammer zu und traf den Tiermenschen an dem rechten Vorderlauf, hörte die Knochen brechen. Das Bein knickten weg, der Tiermensch schrie lauter. Ich holte wieder mit dem Hammer aus, traf meinen Gegner am Kopf. Durch den Schlag brach ein Horn des Centigors ab, das Blut spritze und mein Gegner brach bewusstlos zusammen.

Um mich herum hörte ich Kampflärm, das Klirren der Waffen und das Stöhnen der Kämpfenden. Ich machte mich bereit dem Centigor zu exekutieren, als ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm und das Geräusch von brechenden Ästen hörte. Ich drehte mich um und sah einen Schatten und sprang zurück. Dadurch konnte ich dem Schlag einer riesigen Axt um Haaresbereite ausweichen. Jetzt erst sah ich den riesigen Mordbrenner, er war mindestens einen Kopf größer als ich. Riesige Hörner thronten auf seinen Kopf, zottliges stinkendes Fell und alte Rüstungsteile bedeckte den Körper. Das Gesicht meines Gegners hatte die Form einer Ziege aber das Gebiss war das eines Hundes oder Wolfes und intelligente bösartige Augen funkelten mich an. Der feindliche Krieger war mit einer riesigen Axt bewaffnet, die er ohne Probleme führen konnte und einem schweren Schild.
Er holte ein weiters Mal mit seiner Waffe aus, und ich hatte Mühe diesen Schlag abzuwehren, ich sah den nächsten Schlag kommen, geführt von Schräg oben, ich konnte diesen Schlag nur unter aufbringen meiner ganzen Kraft abwehren. Ich stolperte zurück, siegessicher brüllte der Tiermensch mir seinen Hass entgegen.
Der Tiermensch führte den nächsten kraftvollen Schlag gegen meinen Kopf. Ich brauchte meine beiden Waffen um diesen Schlag zu parieren, aber seine Axt verfing sich mit der Klinge meines Schwertes und dem Griff des Hammers. Der Tiermensch zog die Axt auf sich zu und, ich wusste, wenn ich meine Waffen loslassen würde, wäre das mein Todesurteil, als stolperte ich mit in seine Richtung. Der Gestank von nassem Fell und der saurere faulige Geruch aus seinem Maul nahm mir den Atem. Mein Gegner grinste mich diabolisch an, und rammte mir seinen Huf in den Magen, ich taumelte zurück und mir wurde durch den stechenden Schmerz in meinen Unterleib für Sekunden schwarz vor Augen. Ich stolperte über irgendwas auf dem Boden und fiel rückwärts in das Unterholz.
In diesem Moment wurde der Anführer der Horde von mindestens zwei Flagellanten angegriffen.
An den Rest des Kampfes konnte ich mich nur noch wage erinnern. Plötzlich zogen sich die Mordbrenner in den Wald zurück, und überließen uns ihr Lager.
Ich konnte nur unter Schmerzen laufen, und musste mich auf erstmal auf einen umgestürzten Baumstamm ausruhen, nachdem ich wieder meine Waffen angenommen hatte. Wittenstein setzte sich neben mich, er hatte eine tiefe Bisswunde durch die Wölfe an der linken Schulter erlitten, als diese Kreaturen ihn ins Unterholz ziehen wollten, aber er konnte sich befreien und sich zu unserer Gruppe zurückschlagen. Ansonsten hatten wir keine schwer Verwundeten oder Tote zu beklagen.
Die Tiermenschen hatten ihr Lager in den uralten Überresten einer zerstörten Befestigung aufgeschlagen. Niemand unserer Gruppe konnte sagen wie alt diese Ruinen waren oder ob die Ruinen menschlich oder aus Zwergenhand stammten. Zwischen den alten Steinmauern fanden nur die Aschereste der Lagerfeuer und hunderte von Knochenresten. Ansonsten war nichts von Wert zu finden. Von Hauser und Bruder Benedikt suchten vergebens nach einem Herdenstein, den sie zerstören konnten, damit sie den Einfluss der dunklen Machte in diesem Wald schwächen konnten.

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05.09.2017 21:54
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

Hast du jetzt die Seiten gewechselt? ^^


No bastard ever won a war by dying for his country. He won it by making the other poor dumb bastard die for his country.
(George S. Patton)

Manuel B.

06.09.2017 8:47
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Beitrag: #11
RE: Mortheim: Kinder des Chaos

Hmmm... zumindest besitze ich zwei Gruppen für Mortheim... Tiermenschen und Hexenjäger... liegt jetzt auch ein wenig daran das Lippie und ich die Kampagne zur Zeit mit uns selbst bestreiten...


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06.09.2017 10:46
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

2. Spiel


Wir waren erschöpft, und machten uns auf den beschwerlichen Weg zurück aus dem Wald. Wir waren schon mehrere Stunden unterwegs und die Sonne stand hoch am Himmel und sie schaffte es dennoch nicht die Dunkelheit und das Zwielicht aus dem Schattenwald zu vertreiben. Als Bruder Benedikt plötzlich auffiel, das es in diesem Teil des Walds vollkommen still war. Wir blieben stehen, und lauschten angestrengt in den Wald hinein, und es war wirklich so, wir hörten nur den Wind in den Bäumen und ein entferntes Rauschen einen Baches. Aber es waren keine Vögel oder Geräusche anderer Tiere zu hören.

Ich hatte so etwas schon einmal in meiner Vergangenheit in den Middle Mountains erlebt, kurz bevor unsere Gruppe von den Diener der verderbten Mächte angegriffen worden war. Das hätte damals für uns alle schlimm enden können und es sind viel gute rechtschaffende Männer gestorben, aber wir konnten die Anhänger des Chaoskult mit unserem Stahl und unserem Glauben der reinigenden Kraft des Feuers übergeben, die Scheiterhaufen brannten damals mehrere Tage.

Es schien das sich selbst die Tiere des Waldes verkrochen hatten, um den verderben Mächten in diesem Wald nicht zu begegnen.

Inquisitor von Hauser trieb uns zur Eile an, wir waren auf unserem Hinweg an einer alten windschiefen Köhlerhütte vorbeigekommen. Diese verlassene Hütte stand auf einer kleinen Lichtung, die langsam wieder von der Vegetation zurückerobert wurde. Auf der Lichtung befanden sich einige eigenartige Steinformation, und wir hoffen, dort eine gute Verteidigungsposition gegen war auch immer zu haben. Wir waren nur noch ein paar hundert Yards von dieser Lichtung entfernt, wir zogen unsere Waffen und verfielen in einen leichten Trab, als wir den Klang eines Kriegshorns vor uns hörten. Uns blieb keine Zeit wir fingen an zu laufen, um die Lichtung zu erreichen.



Außer Atem erreichten wir den Rand der Lichtung, aber wir kamen zu spät, wir sahen Tiermenschen von der gegenüberliegenden Seite auf die Lichtung rennen. Verdammt es waren die gleichen Mordbrenner von heute Morgen. Sie schienen uns gefolgt zu sein, ich erkannte den Centigor wieder. Ich konnte mir nicht erklären, wie die Verletzungen dieser Kreatur so schnell verheilen konnten, aber vielleicht hatte ich mich auch getäuscht und die Versetzungen waren nicht so schlimm, wie ich vermutet hatte. Doch dann sah ich die hellrote Narbe am Kopf der Kreatur und konnte ein leichtes Humpeln feststellen. Aber ich konnte gerade jetzt keinen weitern Gedanken daran verschwenden, ich musste kämpfen.

Gustav Hölzer ließ unsere Kampfhunde los, und hetzte sie auf die Mordbrenner. Die Molosser rannten über die Lichtung, Hölzer griff nach seiner Armbrust und ging zwischen dem Bäumen am Rand der Lichtung in Stellung. Wir bewegten uns vorsichtig auf die Lichtung, Bruder Benedikt und Wittenstein flogen mir, hinter mir kreischte ein Flagellant vom jüngsten Gericht und von der Verdammnis der Seelen. Neben mit hörte ich Bruder Benedikt unseren Gott Sigmar Heldenhammer anflehen, ihm seine Macht zu schenken und seine Waffen zu führen. Ich sah, wie die beiden Kriegshämmer unseres Priesters in einem göttlichen hellen klaren Licht erstrahlten. Das unser Gott, Sigmar Heldenhammer einen Blick auf unser bescheidenes Werk richtete, ließ meine Furcht schwinden. Wir erfüllten hier den Willen unseres Gottes.



Unser Gegner stürmte auf uns zu und ihr erschreckendes Brüllen hätte so mach schwächliche Seele angsterfüllt fliehen lassen. Widerwertige muskulöse Kreaturen rannten auf uns zu, Gors, bewaffnet mit schweren Äxten und grob zusammengezimmerten Schilden. Sie waren mit Fetischen und Totems behangen, bleiche Schädel oder Schrumpfköpfe waren an ihrer spärlichen Kleidung befestigt. Ich sah wie einer unserer Kampfhunde einen Gor ansprang, aber sich nur im Schild verbiss. Augenblicke später krachte eine Axt in die Rippen unseres Hundes und der Molosser flog winselnd durch die Luft.

Hinter den Gors sah ich wieder die riesige Kreatur, der ich heute Morgen gerade so mit meinen Leben entkommen war. Vielleicht hatte ich jetzt eine weiter Möglichkeit diese Kreatur zu töten, schoss es mir durch den Kopf, aber vorher musste ich erst gegen den Gor bestehen, der mich angriff. Er stürmte auf mich zu und hackte mit seiner Axt nach mir. Leicht konnte ich den ungeschickten Schlag mit meinen Schwert parieren. Aber erst danach erkannte ich die Finte des ersten ungenauen Schlags. Mein Gegner rammte mich mit seinem Schild, ich sprang zurück, um nicht auf den Boden gestoßen zu werden. Mein Gegner nutze meine Rückwärtsbewegung, um erneut mit seiner Axt nach mit zu schlagen. Dieser Schlag war zwar etwas unplatziert und zu schnell ausgeführt, aber überraschte mich, dass ich den Schlag nicht parieren konnte. Zu meinen Glück traf mich nicht der Axtkopf, sondern nur der Stiel an meiner Schläfe. Mir wurde schwarz vor Augen.

Ich merkte, dass mein Gesicht nass war, hörte das Prasseln der schweren Regentropfen. Stechende Kopfschmerzen rasten durch meinen Schädel. Ich dachte, dass mein Kopf zerspringen würde. Ich machte die Augen auf, konnte meine Umgebung leicht verschwommen wahrnehmen. Es regnete in Strömen und Nebelschwaden zogen über die Lichtung.

Neben mir lag Wittenstein, ich sah dass er eine schwere Gesichtsverletzung hatte, sein Ober- und Unterkiefer schienen gebrochen, die Verletzung sah wirklich schlimm aus, aber der Hexenjäger war noch am Leben. Bruder Benedikt kniete neben ihm, durch den Kampf auch schwer gezeichnet. Auf der Lichtung fand ich alle weitern Mitglieder unsere Gemeinschaft, wie durch ein Wunder hatten wir alle überlebt, auch wenn Gustav Hölzer uns erzählte, das wir innerhalb von Sekunden durch die Mordbrenner überwältigt worden waren. Warum wir aber nicht den dunklen Göttern geopfert wurden, darüber konnten wir nur Mutmaßungen anstellen.

Wir beschossen die Nacht in der alten Hütte zu verbringen uns um unsere Verletzungen zu kümmern und erst morgen zu dem verweisten Weiler „Drei Steine“ zurückzukehren.

Nach zwei Spielen, wobei das erste gewonnen und der letzte verloren wurde stehen die Hexenjäger besser als erwartet da. Wobei die Hexenjäger das erste Spiel durch etwas Glück gewinnen konnten, indem die Chaoskreaturen nicht darauf achteten ihr Lager zu schützen, und plötzlich standen Bruder Benedikt und ein Flagellant näher als die Tiermenschen. Boing, gewonnen, hurra, sonst, wäre es ziemlich übel geworden.

Aber die Rache folgte auf dem Fuße. Die Tiermenschen brauchten zwei Runden, um sich in Angriffsposition zu manövrieren, wobei der Schamane noch das Auge der Götter auf den Anführer mit einer 6 zauberte. Damit bekam der Anführer alle Charakteristika um einen Punkt erhöht, um dann mit fasst allen Mitglieder seiner Horde anzugreifen. Und jeder Angriff schaltete einen meiner Mitglieder aus, dass die Hexenjäger wahrlich innerhalb eines Angriffs sieben Personen verloren. Das war übel, aber glücklicher Weise waren die Verletzungen überschaubar und ich habe keinen Gefolgsmann verloren… Hurra…

Inquisitor von Hauser:
Hat eine Steigerung erhalten und könnte sein Kampfgeschick auf 5 steigern.

Bruder Benedikt:
Konnte im ersten Spiel einen Gor ausschalten und hat auch im ersten Spiel die Fähigkeit Schmetterschlag erlernen.

Hexenjäger Gottfried aus Nuln:
Konnte im ersten Spiel einen Centigor zur Strecke bringen und konnte sein Kampfgeschick auf 4 steigern.

Hexenjäger Gustav Hölzer:
Der glücklose Armbrustschütze hat seine Moral auf 8 steigern können.

Hexenjäger Theodorus Wittenstein:
Konnte im ersten Spiel einen Chaoshund ausschalten und wurde nach dem Kampf verschleppt, aber konnte sich zu seiner Gruppe zurückschlagen. Hierdurch der der Hexenjäger einen zusätzlichen Erfahrungspunkt verdient. Nach dem zweiten Spiel konnte er seine Initiative um einen Punkt steigern, hat allerdings durch den Anführer der Tiermenschen eine so schwere Verwundung erlitten, das er nicht mehr auf die Mission mitkommen kann, wenn ihn seine alte Verletzung plagt. Desweitern ist seine Kopfverletzung so schlimm, dass er unter Raserei leidet und er ist durch diese Verletzung so sehr entstellt, das er unter seine Feinde Angst verursacht.

Die drei Flagellanten konnten jeweils Kampfgeschick, Initiative und Attacke um einen Punkt steigern.

Vorschau 3. Spiel





In diesem Sinne
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09.09.2017 22:18
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

3.Spiel





Nachdem wir den verlassenen Weiler „Drei Steine“ hinter uns gelassen hatten, marschierten wir die schlammige Straße zurück, auf der wir vor gut einer Woche gekommen waren. Bevor wir aus dem Weiler aufbrachen, haben wir uns noch um die Bestattung der getöteten Dorfbewohner gekümmert. Auch wenn das eine hässliche Arbeit war, musste es doch gemacht werden. Leider konnten wir die armen Dorfbewohner nicht wie es im Imperium Brauch war bestatten, sondern mussten ihre sterblichen Überreste verbrennen.

Wortlos und niedergeschlagen machten wir uns auf den Weg. Wir hoffen in zwei Tagen die alte verlassene Zollstation am Schwarzwasserbach zu erreichen. Selbst die uns begleitenden Flagellanten waren nicht in der Stimmung, um über das Ende der Welt und die Verdammnis unsere unsterblichen Seele zu klagen. Auch sie folgen uns wortlos und geißelten ihre ausgemergelten vernarbten Körper.
Wir übernachteten wie auf dem Hinweg in einem alten verfallenen Wegschrein des Ulric dem nordischen Gott der Schlachten und des Winters.

Gegen Abend des nächsten Tages erreichten wir endlich die kleine Ansiedlung an der verlassenen Zollstation. Es regnete schon seit Stunden und wir waren glücklich, dass wir die Reise ohne weiter Zwischenfälle zurücklegen konnten. Wir konnten wieder in dem alten Stall übernachten, dem Lagerhaus der Sägemühle, und hatten endlich wieder ein Dach über dem Kopf. Außer Meister Ricke dem Besitzer der Sägemühle, lebten noch der Gesellen Karl, Meisters Rickes Frau Gerlinde und seine drei Kindern an diesem verlassenen

Wir fühlten uns hier relativ sicher, auch wenn wir wussten, dass wir uns immer noch im Schattenwald befanden und wir jeder Zeit mit einem Angriff durch verderbte Kreaturen rechnen mussten. Die Bewohner dieses abgelegenen Orts waren fleißige, gläubige Menschen und ihre Herzlichkeit gegenüber uns, ließ uns fast alle Vorsicht vergessen. War nicht selbstverständlich war, in den meisten Fällen begegneten uns die Menschen mit Vorsicht und Misstrauen.

Uns blieb nichts anderes übrig, als an diesen, fernab jeglicher Zivilisation liegenden Ort, zu pausieren, um unsere strapaziere Ausrüstung zu pflegen und unsere Verletzungen aus zu kurieren. Außerdem regnete es seit Tagen, was die Reichstraßen nahezu unpassierbar machte, dass an eine Weiterreise nicht zu denken war. So vergingen die Tage, ohne dass wir eine wirkliche Aufgabe hatten.
Der Geselle Karl hatte von Hauser von einer hohen Klippe hier in der Gegend erzählt, die bis hoch über die Baumwipfel ragte. Außerdem war die Klippe leicht zu besteigen, dass man eine gute Aussicht über den Wald und die Umgebung hatte.

Von Hauser und ich beschlossen Karls Wegbeschreibung zu folgen und diese besagte Klippe zu suchen. Vielleicht konnten wir ja Rauch oder ähnliches erkennen und Ruckschlüsse auf den Aufenthaltsort der Tiermenschen schließen. Wittenstein und ein Flagellant begleiteten uns. Wir stapften durch den Regen, waren noch keine halbe Stunde weg, als wir plötzlich ein Kriegshorn hörten.
Verdammt, wir schauen uns entsetzt an und erkannten dieses Geräusch sofort, das Kriegshorn der Mordbrenner, es schien, dass die Tiermenschen uns verfolgten. Vielleicht hatten uns diese verfluchten Kreaturen am Leben gelassen, um unsere Herzen mit Angst zu erfüllen, aber das würden wir nie erfahren.









Wir drehten sofort um, und herzten durch den Wald zurück. Von Hauser lief hinter uns und spornte uns zu Höchstleistungen an. Ich hoffe nur, dass wir nicht zu spät zur Sägemühle kamen.
Ich rannte den Weg so schnell zurück wie ich konnte, hatte meine Waffen in den Händen und brach mit lauten Getöse durchs Dickicht. Ich sah die Rückseite des alten Stalls, hörte Kampflärm aus Richtung Brücke, Hundegebell und das Schreien der Flagellanten.

Hinter mir hörte ich das Keuchen von Wittenstein, vor mit sah ich einen Mordbrenner, eine Kreatur mit riesigen Hörnern und zottligen verfilzten Fell. Bewaffnet war die Kreatur mit einer schweren Axt und einem langen Messer, und plötzlich sah ich den Anführer der Tiermenschen wieder. Der Bestigor stürmte auf mich zu, aber der verfluchte Anführer schien mich auch wiederzuerkennen. Er zeigte mit seiner riesigen Axt in meine Richtung und brüllte mir etwas entgegen, worauf der Bestigor jäh abstoppte um seinem Anführer die Herausforderung zu überlassen.

Aus dem Augenwinkel konnte ich sehen wie der Bestigor sich auf von Hauser stürzte, konnte aber dem Kampf nicht folgen, weil der Anführer der Tiermenschen meinen Kopf forderte. Diese Geste, als er mit
seinem Dolch über seine Kehle strich und danach mit seiner langen Zunge die Schneide der Klinge ablecke war eindeutig. In der nächsten Sekunde stürmte er wie ein wilder Stier auf mich zu. Er schwang seine Axt und ich machte mich bereit, diesem brachialen Angriff zu begegnen. Ich sah die Axt auf mich zu preschen, ich konnte dem Schlag gerade so ausweichen und drehte mich aus der Angriffsrichtung des Tiermenschen, sonst hätte die Kreatur mich überrannt und zu Boden geschmettert. Hinter mir stand Wittenstein, er war leider nicht schnell genug, und wurde durch die Angriffswucht des Tiermenschen in den Morast geschleudert. Der Tiermenschen war anscheinend in einen Blutrausch verfallen und es war ihm in diesem Moment egal gegen welchen Gegner er kämpfte. Er stand bedrohlich über Wittenstein, und hob seine schweren Axt, um den am Boden liegenden Hexenjäger zu zerschmettern. Ohne über mein eigenes Leben nachzudenken stütze ich mich in den Kampf mit dem Mordbrenner.



Der Tiermensch schien meinen Angriff zu erahnen und drehte sich mit Schwung um, er nutze die Rotation um seine Waffe zu beschleunigen, dass ich wieder nur die Axt auf mich zufliegen sah. Er hatte genug Kraft, seine Axt einhändig zu führen, vergrößerte damit seine Reichweite. Die Schnelligkeit dieser riesigen Kreatur überraschte mich immer wieder. Ich konnte diesen Schlag im letzten Moment mit meinem Kriegshammer abwehren, aber der Schlag war so heftig, dass ich zur Seite taumelte und die Erschütterung ließ sofort die Finger in meiner linken Hand taub und gefühllos werden. In der Sekunde, die mein Gegner brauchte, den Schwung seiner Waffe abzufangen, stach ich mit meinem Schwert in Richtung seines Körpers. Der Tiermensch parierte den Stich mit seinem langen Dolch ab, und wich zur Seite aus. Erst jetzt erkannte ich was er vorhatte. Ich sah wie Wittenstein versuchte aufzustehen, das schien der Tiermensch gesehen zu haben. Er trat dem Hexenjäger in die Seite, ich hörte den Hexenjäger aufstöhne und sah Wittenstein durch den Schlamm rollen.

Ich griff den Tiermensch wieder an, schlug mit meinen Hammer nach ihm, aber er wich dem Schlag aus. Ich schlug mit dem Schwert nach der Schulter meines Gegner, aber auch dieser Schlag wurde abgewehrt. Ich schlug wieder auf ihn ein, der Tiermensch sprang zurück, griff mich an, ich konnte den Schlag mit meinem Schwert abwehren. Wir umkreisten uns, und taxierten unseren Gegner. Hofften beide darauf, dass sich der Gegner eine Blöße gab.

Hinter dem Rücken meines Gegners sah ich, wie von Hauser seinem Gegner mit seinem Hammer am Kopf traf. Der Schlag war so heftig, dass ein Horn des Mordbrenners abbrach und er taumelt umfiel. Mein Gegner griff mich erneut an, er legte seine gesamte Kraft in den Angriff, er wollte jetzt die Entscheidung erzwingen. Ich konnte die Schläge meines Gegner immer nur im allerletzten Moment abwehren, diese Kreatur war ein wirklich brillanter Kämpfer. Es war nur eine Frage von Augenblicken bis er meine Deckung durchbrechen würde und mein Schicksal besiegelt war. Aber in dem Moment griff von Hauser in den Kampf mit ein.

Plötzlich taumelte mein Gegner nach vorne, ich sah von Hauser hinter ihm. Er hatte den Tiermenschen mit seinem Hammer schwer am Rücken getroffen. Ich stach mit meinem Schwert zu, es durchtrennte die Kettenglieder der Rüstung des Tiermenschen und drang tief in die Brust meines Gegners ein. Mein Gegner schaute mich mit ungläubigen Augen an. Ich zog meine Waffe aus der Kreatur, seine Beine gaben nach und er fiel auf seine Knie, und seine Waffen glitten aus seinen kraftlosen Fingern. Ich holte mit meinen Schwert aus, und traf den Tiermenschen am Kopf. Er sackte in sich zusammen und fiel in den aufgewühlten Schlamm.

Erschöpft schaute ich mich um, es schien das wir hier am Waldrand alle Kreaturen erschlagen hatten. Eine gespenstige Stille hatte sich über die Sägemühle gelegt, man konnte auch keinen Kampflärm mehr hören. Wir bewegten uns schnell Richtung Brücke, und hofften, dass wir nicht zu spät kamen. Die Mordbrenner waren aus dem Kampf geflohen, hatten unserer Gruppe aber schwere Verluste zugefügt. Wir fanden unsere beiden Kampfhunde erschlagen im Schlamm liegen und auch drei Flagellanten unseres Gefolges waren von den Tiermenschen erschlagen worden. Bruder Benedikt und Hölzer fanden wir verletzt auf der Brücke liegen.



Wir hatten die Tiermenschen in den Wald zurückgetrieben und mussten dafür einen hohen Tribut zahlen, aber im Kampf gegen diese Kreaturen aus der Hölle war kein Preis zu hoch. Wir schworen uns mit einem größeren Gefolge zurückzukommen um weiter gegen diese Kreaturen hier zu kämpfen, bis wir auch den letzten Mordbrenner seiner gerechten Strafe zugeführt hatten.

Nach drei Kämpfen:
Inquisitor von Hauser:
Konnte einen Bestigor erschlagen.

Bruder Benedikt:
Wurde durch die Tiermenschen ausgeschaltet, hat aber keine bleibenden Verletzungen davongetragen.

Hexenjäger Gottfried aus Nuln:
Konnte seine Nemesis den Anführer der Tiermenschen ausschalten.

Hexenjäger Gustav Hölzer:
Konnte seinen ersten Anschuss mit der seiner Armbrust, einen Centigor, verbuchen.

Hexenjäger Theodorus Wittenstein:
Wurde durch den Anführer der Tiermenschen zwei oder drei Mal zu Boden geschickt, ohne Schaden zu nehmen. Konnte nach dem Kampf eine Stärke auf 4 steigern.
Durch den Kampf mit den Tiermenschen starben beide Kampfhunde und 3 Flagellanten.

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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

Sau cooler Bericht......

Weiter so Alex....


Meine Strasse....mein Leben.....mein Blog

Zitat aus der GW-Fanworld:
"...Welche Armee stellt einen schwächlichen Schlumpf aufs Schlachtfeld, der dafür sorgen kann, dass alle weglaufen und gibt ihm nicht mal ein T-Shirt mit auf den Weg, während alle anderen mit Schutzschilden rumlaufen..."
Gestern 22:10
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Lexy
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RE: Mortheim: Kinder des Chaos

Dankeschön... ich werde es versuchen...


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