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Behind Omaha (1:72 / 2WK)
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Arminace
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Behind Omaha (1:72 / 2WK)

Vier meiner Kollegen und ich haben uns nun gestern (25.10.2017) dazu entschlossen "Behind Omaha" auszuprobieren und legen uns für jeweils so ca. 30€ ne kleine Armee zu.
Wer mag kann sich gerne dazugesellen.

Was ist das?:
Ein historisches Tabletop, welches im 2. Weltkrieg Spielt.

Wo gibt es das?:
http://behind-omaha.de/

Kostenpunkt?:
Die Regeln sind kostenlos.
Ansosntens kann man sich recht günstig mit Mineaturen von diversen Herstellern eindecken, hauptsache sie erfüllen den Maßstab 1:72. Ich empfehle die Hersteller "Zvezda" und "Italeri", da diese in Preis/leistung unschlagbar sind. Eine gute Starterarmee ist leicht bereits für unter 30€ zu finanzieren.
Günstiger gut sortierter Onlineladen: http://www.d-edition.de/Plastik-Modellbau/
Reviews zur Mineaturqualität findet man hier: http://www.plasticsoldierreview.com/Manufacturers.aspx

Wann zockt ihr denn?
Wir haben am 25.10.2017 eine WhatsAppgruppe gegründet um uns zu verabreden. Wer mag kann mich gerne kontaktieren und wird hinzugefügt.

Vorteile:
-Unschlagbar günstig.
-Viele bestehende Alternativsysteme die mit den Mineaturen kompatibel sind.

Nachteile:
-Kaum Verbreitet

Sonstiges:
Wir haben selber noch keine Erfahrung mit dem System, der Maßstab und das Setting ermöglicht allerdings mit seinen Mineaturen auf diverse unterschiedliche Systeme zu schwenken. Falls uns also die Regeln missfallen schwenken wir einfach oder erweitern die bestehenden mit Hausregeln. Wir haben uns auf die Jahre 1944/1945 und die Verwendung von Beute/LandLease Fahrzeugen geeinigt.

26.10.2017 6:52
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Lexy
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RE: Behind Omaha (1:72 / 2WK)

Hmmmm... ich hatte schon mal Force on Force ins Auge gefasst. Asymmetrischer Krieg der Neuzeit im Maßstab 1:72... die Regeln sind als PDF bei mir verfügbar und ansonsten habe ein paar Scenario Bücher zuhause rumfliegen und bin dabei gewesen Gelände für Afghanistan zu basteln... man kann aber auch verdeckte Operationen, Drogenbarone gegen Spezialeinheit und und und damit gestalten...

Vielleicht wäre das auch was...


Um es mit den Worten meines alten Kali-Trainers zu sagen:
"Wenn Du einen Hammer in der Hand hast, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus!!"
30.10.2017 10:19
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Arminace
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RE: Behind Omaha (1:72 / 2WK)

@ Lexy

Wir haben nun mit 5 Spielern unser erstes Probespielwochenende gehabt.. und wir werden wohl bei BO bleiben...

Hier ein Bild davon:


Allerdings haben wir die Regeln direkt auch mal durch Hausregeln ergänzt und optimiert...

Knorkeupgrade
(für Behind Omaha 2.0)

Stand: 0.1 vom 12.11.2017
Autor: Peter Wal

1. Hintergrund:

Aus unserer Sicht (Spielergruppe Walbeck und Umgebung) existieren in „Behind Omaha“ (http://behind-omaha.de/) Regeln, welche noch Optimierungspotential besitzen. Dies ist allerdings kein Grund für uns dieses Spielsystem zu meiden, sondern wir Investieren Zeit und Mühen um unsere jahrelang angesammelte Erfahrung im Tabletopbereich in einen optionalen Regelsatz für alle zur Verfügung zu stellen. Das Knorkeupgrade steht in keinerlei Verbindung mit den Autoren von „Behind Omaha“ (im Folgenden BO genannt) und ist ein Sammelsurium von optionalen Regeln, welche das vorhandene System nochmals optimieren sollen. Die Regeln können selbstverständlich auch einzeln angewendet werden, der Autor empfiehlt allerdings den gesamten Regelsatz zu übernehmen.

Alle Distanzangaben in diesem Werk werden in Zentimetern angegeben, es sei denn eine andere Maßangabe wird aufgezeigt.

Folgend Spieler haben sich in diese Edition eingebracht (alphabetische Reihenfolge).

Andi „Bloodwalker“ Köpnick
Axel „Luckydonkey“
Peter „Arminace“ Wal
Phillipp Böckmann
2. Zusätzliche Hardware benötigt:
- Abweichungswürfel (4 Seiten werden mit einem Pfeil und 2 Seiten mit Volltreffersymbol markiert)
Beispielbild + Vorschlag: WH40K Artillerieabweichungswürfel:
http://www.radaddel.de/media/catalog/pro...i/dice.jpg
3. Hausregeln:
3.1. Beziehung:
Schablonenwaffenabweichung ermitteln

Ablauf:
Die Abweichung wird mittels 1x einem Abweichungswürfel + zusätzlichen Würfeln ermittelt
-Schablone klein +1W6
-Schablone mittel +2W6
-Schablone Groß +3W6
-größere Schablonen +4W6

Die Schablone wird auf das Ziel ausgerichtet und die Würfel werden geworfen. Bei einem Volltreffer Symbol, werden die Zielkoordinaten zu 100% eingehalten. Sollte ein Pfeil geworfen werden, werden alle Würfelergebnisse addiert und die Schablone in Pfeilrichtung um die ermittelte Distanz verschoben.

Eine Schablone für eine Munitionsart, ist darf niemals in negativer Richtung von ihrem Abschußort abweichen. Es muss immer in 180° nach vorne Abweichen. Sollte ein anderes Ergebnis ermittelt werden so detoniert das Geschoß als Rohrkrepierer am Austrittsort mit allen Folgen (vsl. Mit Schadenswurf gegen die Frontpanzerung der Abschussvorrichtung).

Vorteil:
Schnellere Ermittlung und mehr Variable Ergebnisse. Kein völliger Blödsinn wie z.B. Panzergranaten die Rückwärts fliegen.
3.2. Beziehung:
Munitionsarten

Ablauf:
Geschütze, welche Granaten als Schablonenwaffe Abfeuern können optional auf die Schablone verzichten und anstatt dessen panzerbrechende Munition verschießen.
Hierbei wird keine Abweichung gemäß Schablonenwaffe ermittelt.

Vorteil:
Dies wird vsl. Überwiegend gegen größere Ziele zum Einsatz kommen und entsteht keine doppelte Schadensverhinderungsmöglichkeit (Abweichung + Panzerungsdurchdringung/danebengefeuert). Dies beschleunigt den Spielfluss, da es häufiger dazu führt, dass viele Schablonenabweichungen erst gar nicht durchgeführt werden müssen.
3.3. Beziehung:
What you see is what you get!

Ablauf:
Sämtliche(!) Ausrüstung (optional und Standard), muss zwangsläufig an der Miniatur dargestellt werden. Z.B. Zusätzliche Frontpanzerung am Fahrzeug durch Sandsäcke oder aufgeschweißte Stahlplatten etc.

Folgende Waffen müssen für Infanteriemodelle vor Einsatz für Infanteriemodelle für Punkte gekauft werden und können im Einsatz nicht mehr für RP erworben werden. Die Ausrüstung kann für ein Model nicht kumulativ erworben werden.
Typ Anzahl Punktekosten(je)
Handgranate max. 5 1
Panzerfaust max. 2 2
Haftladung 1 2
Vorteil:
Armeen können strategischer geplant werden und Waffen „spawnen“ nicht einfach plötzlich in den besten Situationen urplötzlich auf dem Schlachtfeld.
3.4. Beziehung:
Sichtlinien und Ermittlung von Zielen

Ablauf:
Zur Ermittlung von erfassbaren Zielen wird bei Fahrzeug mit Turm immer von der Mitte des Turms und bei Turmlosen Fahrzeugen immer von der Mitte des Fahrzeugs ausgegangen. Die Geschossflugbahn immer vom Austrittsort.

Eigene Einheiten blockieren den Schusskanal von der Höhe her nur bis doppelten Höhe ihrer eigener Ausdehnung. Dies gilt auch für Infanteriemodelle (Hier wird immer von einer stehenden 20mm Figur ausgegangen).

Waldbases und ähnliches Gelände blockieren die Sichtline nicht mehr Säulenartig das Spielfeld. Stattdessen wird ermittelt was tatsächlich gesehen werden kann (Per Augenmaß, und wenn nicht möglich per Hilfsmittel …z.B. Laserpointer).

Vorteil:
Realitätsnäher und eröffnet mehr taktische Möglichkeiten beim Geländebau/Spielfeldgenerierung.
3.5. Beziehung:
Ermittlung von Infanterie als Ziel, Bedienreichweite IUW

Ablauf:
Infanterie(und auch IUW) hat nun genormte Rundbases. Zur Zielermittlung von Infanterie (und deren Abfeuern der Waffe) wird nicht mehr der Körper genommen, sondern die Base als Grundform genommen und in der Höhe wird von einer 20mm hohen Säule ausgegangen. Bedieninfanterie einer IUW muss um eine IUW Bedienen zu können auf und innerhalb der IUW Base stehen.

Die Bases:
-Infanteriemodel:
18,75mm
Vorschlagsbeispiel bei Modellierung: (2 Eurocentmünze)
http://euro.raddos.de/geld/front/2cent.jpg

-Infanterie mit schwerer Waffe
39mm
Vorschlagsbeispiel bei Modellierung: (Pokerchips)
http://de.cards999.com/images/poker-chips.jpg

-IUW
60mm
Vorschlagsbeispiel bei Modellierung: (GW schwere Waffen Bases)
http://www.tabletopwelt.de/uploads/month...466154.jpg

Vorteil:
Vermeidung unklarer Situationen + schnellere Spiele.
3.6. Beziehung:
Geländetyp Wald

Ablauf:
Der Geländetyp Wald gilt nicht mehr pauschal als unpassierbar für Fahrzeuge.
Stattdessen muss bei Basekontakt des Fahrzeugs für jede Bewegungsphase und jede Waldbase mit der das Fahrzeug kontakt hat ein W6 geworfen werden.

Ergebnisse:
1-2 Ketten und Voll-Radfahrzeuge bleiben stecken.
3-4 Voll-Radfahrzeuge bleiben stecken. Geschwindigkeit von Kettenfahrzeugen reduziert sich für diese Runde auf max. 5cm.
5-6 Fahrzeug kann mit max. halber Geschwindigkeit die Base passieren

Sollte ein Fahrzeug Steckenbleiben, so wird die Endposition in der Runde als Position für die Havarie genommen. Dies kann bereits außerhalb einer Waldbase sein.
Ein Steckengebliebenes Fahrzeug kann sich bis zum Spielende nicht mehr aus eigener Kraft fortbewegen es sei denn, es wurde durch ein Bergefahrzeug aus sämtlichen Waldbases herausgeschleppt und in der folgenden Runde für 2 RP wieder Fahrtüchtig gemacht.

FAQ:
-Ja, mehrere Waldbases reduzieren die Geschwindigkeit und zusätzliche Effekte wie z.B. Bergauf wirken auch.
-Ja, auch das Bergefahrzeug kann bei Basekontakt mit dem Wald steckenbleiben.

Vorteil:
Halbkettenfahrzeuge haben nun auch eine Berechtigung und Wälder sind realistischer.
3.7. Beziehung:
Offizierslose Infanterietrupps

Ablauf:
Testen zu Beginn jeder Bewegungsphase 1x für den kompletten Trupp deren Moral . Hierzu wird der Abweichungswürfel + 2W6 geworfen. Bei einem Volltreffersymbol verharrt der Trupp an Ort und Stelle, bleibt aber Kampffähig. Bei einem Pfeil flüchtet der Trupp in die Entsprechende Richtung gemäß dem kumulierten Würfelwert und ist nicht Kampffähig. Geländeeffekte werden beachtet. Sollte der Trupp das Spielfeld verlassen, gelten diese als geflohen und werden entfernt. Kommt flüchtende Truppen in Kontakt mit unpassierbarem Gelände, so verharren diese in Basekontakt mit diesem an Ort und Stelle und sind nicht Kampffähig.
Vorteil:
Realistischer und ggf. schneller
3.8. Beziehung:
Luftunterstützung

Ablauf:
Halbierte Anzahl der Angriffsmunition

Vorteil:
Balance
3.9. Beziehung:
88 Flakkanone

Ablauf:
Kann auch als PAK gespielt werden.

Vorteil:
Realismus + BalanceBeziehung:
Raketenartillerie (innerhalb und außerhalb)
3.10. Beziehung:
Raketenartillerie

Ablauf:
Verwendet die Nebelschablone hierbei wird diese rechtwinklig zur Abschussvorrichtung oder dem Melder auf das Ziel zentriert. Bei mehreren Ortungen kann der Besitzer der Abschussvorrichtung entscheiden. Alle Ziele unterhalb der Schablone werden mit Maxschaden getroffen, wenn deren Base zu min. 50% abgedeckt wurde, alle weiteren tangierten Ziele erhalten einen Treffer in halbierter (abgerundet) Stärkehöhe.

Vorteil:
Weit schneller und komfortabler
3.11. Beziehung:
Beschuss von Infanterie durch Waffen mit multi FR (oder mehrere gleichartigen Schablonenlosen Waffen)

Ablauf:
Der Beschuss wird nicht mehr auf einzelne Ziele aufgeteilt, stattdessen wird der Beschuss simultan für alle Miniaturen ermittelt und alle Verwundungen aufgeteilt. Beginnend mit der von der Beschussquelle nächstgelegenen Miniatur wobei jede Miniatur nur eine Verwundung erhält.
Sollten die Ziele unterschiedliche Deckungswerte besitzen, werden die Salven nach und nach einzeln erwürfelt.

Vorteil:
Weit schneller.
4. Lizenz

Der Autor bietet ein jeden weitreichende Nutzungsrechte an diesem Werk an.
Diese beinhaltet:
-Die Vervielfältigung
-Die Verbreitung
-Die Veränderung des Werkes
Der Lizenznehmer verpflichtet sich im Gegenzug zur Einhaltung der in unter 4. Lizenz genannten Bedingungen. Diese sehen unter anderem die Pflicht zur Nennung des Autors/Autoren und der unter 1. genannten Personen vor und verpflichten den Lizenznehmer dazu, abgeleitete Werke unter dieselbe Lizenz zu stellen.

12.11.2017 14:36
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